|||_HOME_||| Siehe auch Liste Bücher Publikationen Veröffentlichungen zu Wolfgang Müller von Königswinter.
Und es gibt auch die Liste der Komponisten zu den Müller-Gedicht-Vertonungen.


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BIOGRAPHIE Biografie, TABELLARISCH als ZEITLEISTE, zu und für

Wolfgang Müller von Königswinter | * 5.3.1816 | + 29.6.1873 | W. M. v. K.



Geboren als Peter Wilhelm Carl Müller, der (Künstler-)Vorname Wolfgang wurde erst um 1840/1841 angenommen.

Als Arzt blieb er weiterhin Wilhelm/Wilh./W. Müller.

So, als Wolfgang Müller, publizierte er endlich im (zweiten) Rheinischen Jahrbuch für Kunst und Poesie 1841.

Und so veröffentlichte er auch sein erstes eigenes Buch, "Junge Lieder".

Letzteres erschien vermutlich noch Ende März 1841, spätestens aber April 1841.

-- ACHTUNG: WIKIPEDIA gibt fälschlich den 15.3.1816 an --
-- ACHTUNG: Auch die NDB hat das falsche Geburtsdatum 15.3.1816:
Siehe 1997: Hütt, Wolf­gang, „Mül­ler, Wolf­gan­g“, in: Neue Deut­sche Bio­gra­phie 18 (1997), S. 486–487.
-- ACHTUNG: Auch die ADB hat das falsche Geburtsdatum 15.3.1816: Siehe "Allgemeine deutsche Biographie", Bd.: 22, Mirus - v. Münchhausen, Leipzig, 1885, S. 698–701, der Müller-Artikel von Franz Brümmer.


   
TEXT DER GEBURTSURKUNDE, zitiert nach
Luchtenberg, Paul (1959): Wolfgang Müller von Königswinter. 2 Bände. Köln: Verlag Der Löwe, Dr. Hans Reykers (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e. V., 21). Hier: Band 1, Seite 378, da beginnen die Anmerkungen.     

"Im Jahr eintausend achthundert sechzehn am siebenten März, Nachmittags um 5 Uhr, erschien vor mir Clemens August Schäfer, Bürgermeister der Stadtgemeinde Königswinter, der Herr Johann Georg Müller, Arzt, wohnhaft in Königswinter mit der Anzeige, dass am Dienstag, den fünften des Monats Merz, des Nachts um 1 Uhr ihm seine Gattin Johanna Catharina Fuchs ein Kind männlichen Geschlechts geboren, dem er die Vornamen Peter Wilhelm Carl beygelegt habe. Zeugen bey dieser Handlung waren: Heinrich von Zastrow neun und zwanzig jährigen Alters, Steuercontroleur, wohnhaft in Königswinter und Heinrich Breitenstein, neun und zwanzig Jahre alt, Gerichtsschreiber, wohnhaft in Königswinter, gez.: Johann Georg Müller, Heinrich von Zastrow, Heinrich Breitenstein. Nach Vorlesung unterschrieben sämtliche mir." gez.: Schäfer.



TEXT DER TAUFURKUNDE, zitiert nach
Luchtenberg, Paul (1959): Wolfgang Müller von Königswinter. 2 Bände. Köln: Verlag Der Löwe, Dr. Hans Reykers (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e. V., 21). Hier: Band 1, Seite 378, da beginnen die Anmerkungen. -- Hinweis: Die Eltern hatten in Bodendorf am 30.4.1815 geheiratet, die W. M. v. K.-Mutter stammte daher.

"Aedibus in propriis tinctus jubente pericolo. 5. Martii 1816
Petrus Wilhelmus Carolus
Parentes: D. J. Georgius Müller Medicinae Doctor et huius Cantonis Physicus et D. Joanna Catharina Fuchs, hujates, copulati ao 1815 30. april in Bodendorf a/Ahram. Patrini: D. Wilhelm Adrianus Fuchs Negotiator Rotterodamensis, cuius vices egit D. Franziscus Carolus Werne Pacisjudex hujas et Dna. Joanna Walburgis Everhardina Jansen, Vidua Fuchs ex Bodendorf a. A."



-- Diese Biografie als Zeitleiste ist ein Work in Progress -- IDEE DABEI: Eher genau sein,

immer wieder prüfen und abklopfen, Urquellen angeben, wann immer möglich,

damit man bezogen auf Daten und Fakten eine ordentliche Grund-Quelle im Internet
 
für allerlei Zwecke hat.  ||| Paul Luchtenbergs so bedeutsame 2-Band-Ausgabe von 1959 ist

dafür zu umfangreich, zudem konnte er damals die Fakten nicht zusätzlich

per Internet-Funden untermauern. Denn: Es gab damals noch kein Internet. |||



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DIESE KURZE, ABER DANN DOCH EHER AUSFÜHRLICHE
TABELLARISCHE BIOGRAFIE HAT AUCH EINEN
BEZUG ZU DIESEM BUCH, Neuerscheinung Dez. 2022:


Wolfgang Müller von Königswinter

Junge Lieder

Die wunderbar romantischen Dichtungen von 1841 endlich in heutiger Schrift

Zugleich aber der Originaltext des stürmischen Poeten in der herrlichen Rechtschreibung von damals

DIREKTLINK ZU Wolfgang Müller von Königswinter: JUNGE LIEDER (Buch erschien im Dezember 2022)

Schauen Sie auch auf der Homepage-Seite Komponistinnen/en-Liste dazu für Vertonungen zu den Gedichten aus "Junge Lieder".



BIOGRAPHIE Biografie, TABELLARISCH als ZEITLEISTE, zu und für

von Wolfgang Müller von Königswinter (kurz als W. M. v. K.)


-- WORK IN PROGESS --

~ Wolfgang Müller von Königswinter (1816-1873) | circa 1861. Quelle hier offenbar Gemäldesammlung Düsseldorf. |||  Von 1861 vermutlich, so K. J., und vermutlich, so K. J., nach einem Holzschnitt von Alfred Neumann. (Geboren am 5. Juni 1825 in Leipzig, gestorben am 20. November 1884 in Leipzig.) | BILD-QUELLE für diese Düsseldorfer Abbildung: Wikimedia Commons Direkt-Link | Das Bild, so K. J., ist nämlich analog, quasi identisch also, zu einem weiteren (G 7710/a) im Kölnischen Stadtmuseum.   

                                         Copyright für diese Liste und Datensammlung © Klaus Jans ab Nov 2022 ff.




NOCH VOR der Geburt von W. M. v. K.


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER
Was ringsum passierte
1780 ||| 24.9.1780 * Geburt des Vaters von W. M. v. K. = Johann Georg Müller * 24. September 1780 in Mülheim am Rhein [Quelle B, Bd. 1, S. 379].
(Dieses Mülheim wird erst 1914 zu Köln eingemeindet werden.)
+ Tod des W. M. v. K.-Vaters dann am 22. September 1842 in Düsseldorf.
_

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1792 ||| 15.10.1792 * Geburt des (später dann) Schwiegervaters von W. M. v. K.: Karl Eduard Schnitzler (* 15.10.1792 in Gräfrath, seit 1.8.1929 verschmolzen mit/zu Solingen | + 6.2.1864 in Köln) war ein deutscher Bankier und Gründer der gleichnamigen Kölner Bankiers-Dynastie.

Er heiratete ⚭ am 15. Oktober 1821 Wilhelmine Stein (* 7. 3.1800 in Köln | + 25.12.1865 Köln), die Tochter des Johann Heinrich Stein, Begründer des (dann allerdings erst später dazu gewandelten) Bankhauses J. H. Stein, und der Katharina Maria Peill.
_


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1795 ||| 3.2.1795
* Geburt der Mutter von W. M. v. K. am 3.2.1795 in Anholt. Sie heißt Johanna/Joanna Catharina/Katharina Fuchs. Sie stirbt am + 3.8.1876 in Remagen mit 81 Jahren.
[Quelle B, Bd. 1, S. 379]
Sie heißt später Müller.
Ihr Ehemann wird ⚭ am 30.4.1815 Johann Georg Müller. ⚭ Heirat in Bodendorf an der Ahr.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1800 ||| 7.3.1800 * Geburt der später dann Schwiegermutter von W. M. v. K.: Wilhelmine Stein (* 7. 3.1800 in Köln | + 25.12.1865 Köln), die Tochter des Johann Heinrich Stein, Begründer des (dann allerdings erst später dazu gewandelten) Bankhauses J. H. Stein, und der Katharina Maria Peill. Sie heißt später Wilhemine Schnitzler.
Denn: Ihr Ehemann ⚭ wird am 15.10.1821 Karl Eduard Schnitzler (15.10.1792–6.2.1864)
Kinder der beiden sind u. a.
-Emilie (11.7.1822–2.6.(?)/2.7.(?)1877), später Ehefrau des W. M. v. K.
-Eduard Julius  (3.8.1823–16.9.1900)
-Robert (21.2.1825–27.9.1897)
-Ernst Otto (11.5.1838–20.11.1842)
[Quellen B und C und F und J]


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1802 ||| 28.8.1802
* Geburt des späteren Freundes Karl Simrock
Karl Joseph Simrock (* 28. August 1802 in Bonn | + 18. Juli 1876 Bonn) Dichter, Philologe, Professor. Und ein Freund von W. M. v. K.

1808/1809 ||| Am 21. Dezember 1808 gründen Carl Friedrich Zelter et al. die "Berliner Liedertafel" / "Zeltersche Liedertafel", den ersten bürgerlichen Männerchor der deutschen Geschichte. Am 24. Januar 1809 fand die erste reguläre Sitzung statt. [Quelle: Neue Berliner Musikzeitung 16 (1862), S. 60.]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1810 ||| 8.2.1810
* Geburt des späteren Freundes Norbert Burgmüller
* Geburt von August Joseph Norbert Burgmüller (1810–1836), Jugendfreund von W. M. v. K.: * 8. Februar 1810 in Düsseldorf | + 7. Mai 1836 in Aachen.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1810 ||| 15.3.1810
* Geburt des späteren Schwagers Jacob Becker
* In Dittelsheim bei Worms |||| * Geburt Jacob Becker (15.3.1810–22.12.1872), später Maler, Freund von Müller, seit 1833 an der Düsseldorfer Kunstakademie, später, ab ⚭ 1838, auch Ehemann von Müllers Schwester Wally (alias Walburga Caroline Müller). ||| Müller schreibt ein paar Seiten über Becker (Jakob Becker von Worms)  1873 in der Zeitschrift "Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft", 2. Band 1873. Seite 1050 bis 1055.

1810 Gründung einer Männergesang(s)vereinigung durch Hans Georg Nägeli (1773–1836) in Zürich in der Schweiz.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1810 ||| 17.6.1810 * Geburt des späteren Freundes Ferdinand Freiligrath
* Geburt von (Hermann) Ferdinand Freiligrath, * 17. Juni 1810 in Detmold |
+ 18. März 1876 in Cannstatt

1811 2. bis 4.11.1811, Napoleon in Düsseldorf

1813 Niederlage Napoleons, Völkerschlacht Leipzig (16. bis 19.10.1813)

1815 Mit Ende des Wiener Kongresses am 9. Juni 1815 (Beschlüsse in der Kongressakte vom 8.6.1815) wurde das gesamte Rheinland endgültig ein Bestandteil des Königreichs Preußen.

1815 Gründung der Liedertafel zu Leipzig

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1815 ||| 30.4.1815 ⚭ Hochzeit von den (später dann) Eltern des W. M. v. K., ⚭ Hochzeit in Bodendorf an der Ahr, am 30.4.1815 [Quelle: Taufurkunde zu Sohn Wilhelm alias W. M. v. K. in lateinischer Sprache, Urkunden-Text als Druckschrift in Quelle B, Bd. 1, S. 378, und oben im Kopf dieser Homepage-Seite]. Es sind Johann Georg (J. Georgius) Müller und Johanna Katharina (Joanna Catharina) Fuchs, die heiraten. _

1815 Beim Wiener Kongress 1815 erhielt Preußen einen Teil seines alten Staatsgebietes zurück. Die Zuordnung des Rheinlands zu Preußen wurde mit der Unterzeichnung der Wiener Kongressakte am 9. Juni 1815 völkerrechtlich besiegelt. (Neu hinzu kamen 1815 Schwedisch-Pommern, der nördliche Teil des Königreichs Sachsen, die Provinz Westfalen und die Gebiete der späteren Rheinprovinz.) Die Rheinprovinz entstand dann formal aber erst 1822 aus der Vereinigung der 1816 gebildeten Provinzen Großherzogtum Niederrhein und Jülich-Kleve-Berg. Die Rheinprovinz gliederte sich nun in die fünf Regierungsbezirke Aachen, Düsseldorf, Koblenz, Köln und Trier.





NUN AB DER GEBURT VON W. M. v. K.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.)
Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1816 ||| 5.3.1816
* Geburt W. M. v. K. 5.3.1816, in Königswinter am Rhein, Dienstag, nachts um 1 Uhr, als erster Sohn des Arztes Johann Georg Müller und von Johanna Katharina Müller geb. Fuchs
+ gestorben ist W. M. v. K. am 29.6.1873 in Neuenahr
[Geburtsurkunde und Taufurkunde verweisen auf 5.3.1816, Wortlaut in Druckschrift z. B. in Quelle B, Bd. 1, S. 378].

Das Geburtshaus (abgerissen, Neubau, Standort war die heutige Hauptstraße Nr. 403) firmierte später als "Hotel Rieffel", "Alt Heidelberg" und "Hotel Adler".

* 15.5.1816 Geburt des Malers Alfred Rethel, Müllerfreund in Düsseldorf, er wird + 1.12.1859 in Düsseldorf sterben. (Müller sollte dann über ihn das Buch "Alfred Rethel. Blätter der Erinnerung" schreiben. 1861 erscheint es. 185 Seiten.)


1816 wurde in Preußen das Verbot der politischen Vereine bestätigt und auf die neuen Landesteile ausgedehnt. Erst über die Revolution 1848 kam es zur Vereinsfreiheit.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1817 ||| 12.9.1817
* 12.9.1817 Geburt der W. M. v. K.-Schwester Wally (Walburga Caroline) Müller in Königswinter, später verheiratet zu Wally Becker.

[[Hinweis: Laut Grabstein in Frankfurt aber eher der 13.9., zudem 1816, was aber zeitlich nicht passt zur Geburt des W. M. v. K., oder ist es eher doch 13.9.1818? K. J. hat den Grabstein samt Datum bislang nur auf einem Foto gesehen. Die Daten müssen natürlich auch stimmen, auf dem Grabstein.]
+ Tod der Schwester von W. M. v. K. Wally Becker, geb. Müller, in Kronberg/Taunus, war offenbar am + 7. September 1905 nach Angaben auf der Gussplatte im Grabstein auf dem Hauptfriedhof Frankfurt/M. [X] Die Zahl 1905 ist per Foto nicht 100 % sicher zu erkennen. Aber Angaben zum Tod wie 1912 (laut ADB und DNB) scheinen, zumindest laut Datum auf Grabstein, nicht zuzutreffen.

1818 ||| Der heutige Musikverein Düsseldorf hatte im "Bürgerchor" (gegründet 1818) seinen Vorläufer. Name heute: "Städtischer Musikverein zu Düsseldorf e. V. gegr. 1818".

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1821 ||| 15.10.1821
⚭ Hochzeit der späteren Schwiegereltern des W. M. v. K.: Es heiraten Carl/Karl Eduard Schnitzler, kurz Eduard Schnitzler, und Wilhelmine Stein. ||| Kinder werden sein: Eduard Julius | Robert (später Zeuge der Sterbebeurkundung zu W. M. v. K. in Neuenahr) | Ernst Otto | Emilie (sie heiratet 1847 W. M. v. K.) | Helena? | Karl Arnold?

1822 wird Gatte Karl Eduard Schnitzler (1800–1869) Teilhaber bei dem Kölner Handelsgeschäft „J. H. Stein“, welches später zur Bank umgewandelt wird. [Quelle F]
Wilhelmine Stein (* 7. März 1800 in Köln; + 25. Dezember 1865 ebenda) war die Tochter ... des Johann Heinrich Stein, Gründer des späteren Bankhauses J. H. Stein (er verstarb bereits vor der Hochzeit seiner Tochter, 1820) ... und der Katharina Maria Peill (1778–1854).

27.6.1822: Formaler Beginn der "Rheinprovinz" als Teil von Preußen, aber bereits ab 1815, Wiener Kongress, gehörten diejenigen Gebiete, die 1822 zur "Rheinprovinz" wurden, schon zum Königreich Preußen.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1822 ||| 11.7.1822

* Geburt von W. M. v. K.s späterer Ehefrau
Emilie Schnitzler in Solingen. * Am  11.7.1822 [X] (am Abend um acht Uhr) in Solingen. + gestorben ist sie am 2.6.1877 mit 54 Jahren.
[Geburtsurkunde bzw. Abschrift dazu vom 23.10.1847, Abschrift wurde vermutlich für die Hochzeit Emilie/Wilhelm (alias Wolfgang) im November 1847 angefertigt, in Quelle C] [als Druckbuchstaben-Text auch in B, Bd. 1, S. 410, in Anm. 35]  [X]

Der Linzer (hier: das Linz am Rhein) Männer-Gesang-Verein (MGV) wird 1822 gegründet.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1822 ||| 7.12.1822
* Geburt von W. M. v. K.s Bruder Karl Müller in Bergheim an der Erft. * 7.12.1822. Er wird dort auch sterben, in jungen Jahren. Als Kind. [Quelle B, Bd. 1, S. 380]

1828 zieht die Familie Müller von Bergheim nach Düseldorf. W. M. v. K. war aber schon vorab, ab 1827, dort, um die Schule in Düsseldorf zu besuchen.
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1822 ||| 9.12.1822
* Tod der Müller-Großmutter Johanna Walburga Fuchs, geb. Jansen, am 9.12.1822 in Bodendorf an der Ahr. Ehemann Johann Peter Fuchs war bereits 19.12.1813 verstorben, also noch vor der Geburt von W. M. v. K.
[Quelle B, Bd. 1, S. 8]

Vater Johann Georg Müller verkauft 1822 seine letzten Weinberge/Grundstücke in Königswinter, offenbar um in Bodendorf aus dem Nachlass seiner Mutter Land von ebenfalls erbenden Verwandten anzukaufen.
Großmutter mütterlicherseits zu W. M. v. K. war Johanna Walburga Fuchs, geb. Jansen, * 20.2.1764, Rees | + 9.12.1822 Bodendorf.

Großvater mütterlicherseits zu W. M. v. K. war Johann Peter Fuchs, * 23.1.1756 Köln | + 19.12.1813 Bodendorf.

1823 Gründung eines Gesangsvereins in Schwäbisch Gmünd

1823 Gründung der Hamburger Liedertafel

1823 Gründung des Festkomitees Kölner Karneval als „Festordnendes Comites“ – und Gründung von Karnevalsgesellschaften, als ein Beispiel (heute als) „Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e. V. Köln", sie gilt als erste Kölner Karnevalsgesellschaft, als ein weiteres Beispiel die Roten Funken ... heute offiziell als "Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V."

1824 Basler Gesangsverein gegründet, heute der älteste noch bestehende Chor in der Schweiz

1824, Mai Gründung des Stuttgarter Liederkranzes, unter den Gründern auch Gustav Schwab. HINWEIS: In seinem (Schwabs) und Chamissos Musenalmanach werden 1836 zwei Gedichte von Müller publiziert. [X] In 1836 gab es mit Schwabs und Chamissos Buch zugleich wohl die erste gedruckte Müller-Publikation überhaupt. [X]

1824 Düsseldorf: 1824 druckte die Düsseldorfer Zeitung – ganz ähnlich der Kölnischen Zeitung – zum Kölner Karnevalsmotto "Der Besuch der Prinzessin Venetia beim Helden Carneval" Karnevalsprogramme, fiktive Gesandtenberichte, Manifeste u. ä. ab. [Quelle M, S. 59]
 
Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1824 ||| 19.9.1824
* Geburt von Bruder Heinrich Müller in Bergheim an der Erft. * 19.9.1824. Auch er wird, wie Karl, dort aber dann sterben, in jungen Jahren. Als Kind. (Zudem stirbt in Bergheim noch Schwester Maria.)

1828 zieht die Restfamilie Müller dann nach Düsseldorf. (W. M. v. K. war schon vorab und allein 1827 dorthin gezogen, um das Gymansium zu besuchen. Er wohnte bei einem Onkel.) [Quelle B, Bd. 1, S. 380]
Ende 1824: Kreisphysikus und Vater Johann Georg Müller wird für den Kreis Bergheim mit der Aufgabe betraut, eine Übersicht der Gesundheits- und Krankheitsverhältnisse mit Blick auf die geografische Umwelt zu verfassen, auch mit Bezug zu den alltäglichen Lebenssituationen der Menschen.
[Quelle D]

1826 Düsseldorf: Es schlossen sich „capabele Bürger“ zu einer losen Carnevals-Vereinigung zusammen. [Siehe Chronik des AVdK.]

1826 Düsseldorf: Wilhelm von Schadow wird Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie. Der Kreis um Schadow gilt als Beginn der "Düsseldorfer Malerschule". Müller sollte Schadow natürlich später auch kennenlernen.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1827 ||| 3.1.1827
* Geburt von Bruder August Müller in Bergheim an der Erft. * 3.1.1827 [Quelle B, Bd. 1, S. 380] _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
Herbst 1827 W. M. v. K. wird zuerst ganz alleine (!) von Bergheim nach Düsseldorf gehen/umziehen, dort bei einem Onkel (Oheim) namens Breitenstein (dessen Ehefrau war eine Schwester von W. M. v. K.s Mutter) wohnen und das Königliche Gymnasium unter Direktor Brüggemann besuchen. [Quelle B, Bd. 1, S. 9] (Bis zum Abitur 1835 ist er auf dem Gymnasium. Siehe dazu weiter unten in dieser Zeitleiste.) Die Eltern und Geschwister werden erst 1828 nach Düsseldorf umziehen. Erste Adresse Neustaße.[Quelle B, Bd. 1, S. 9]

1829 Düsseldorf: Gründung des Vor-AVdK, nämlich: "Carnevalsverein pro 1829", der sich später in "Allgemeiner Verein der Carnevals-Freunde" umbenannte, heute heißt er: "Allgemeiner Verein der Karnevalsfreunde e.V. gegründet 1829". W. M. v. K. wird später ein Mitglied des AVdK sein. ||| Die Behörden wollten damals den Karneval in Düsseldorf unterdrücken. Die lose Düsseldorfer Carnevalsvereinigung traf sich nämlich am 8. Februar 1829, um 4 Uhr im Saale des Hofgartenhauses zur Generalversammlung. Es war letztendlich die Gründungsversammlung, und man gab sich den Namen "Carnevalsverein pro 1829", abgekürzt "pro." Der AVdK war gegründet, wenn auch noch unter anderem Namen. [ Siehe Chronik des AVdK. Und auch bei W. – Wikipedia beruft sich aber für diese Information auf: avdk-duesseldorf.de ] Nach der Gründung wurde der Verein von den Behörden aus politischen Gründen mehrmals verboten.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1835 ||| 2.2.1835 Ausstellungsdatum von W. M. v. K.s "Berechtigungszeugnis" zum einjährigen Militärdienst. (Düsseldorf.) [Quelle B, Bd. 2, S. 487]
1835 in Düsseldorf ||| Es entsteht ab etwa 1835, entlang der Alleestraße und der Ratinger Straße, das erste Galerienviertel des Rheinlands.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1835 ||| 10.9.1835 Ausstellungsdatum von W. M. v. K.s Reifezeugnis des Gymnasiums in Düsseldorf. [Quelle B, Bd. 2, S. 487]
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1835 ||| 1.11.1835
W. M. v. K. kommt von Bodendorf, betritt ein Dampf-Schiff in Remagen, fährt nach Bonn, um nun sein Medizin-Studium dort real zu beginnen. Er wohnte erst am Markt, direkt neben dem "Gasthof Goldener Stern". Im Haus neben dem Gasthof.

Die Immatrikulation war bereits am 21.10.1835 [Quelle B, Bd. 1, S. 39] Immatrikulation bei der medizinischen Fakultät. Es gibt ein Abgangszeugnis vom März 1839. [Quelle B, Bd. 2, S. 487]
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1836 ||| 7.5.1836
In Aachen: Tod von August Joseph Norbert Burgmüller, Jugendfreund von W. M. v. K.: * 8. Februar 1810 in Düsseldorf | + 7. Mai 1836 in Aachen.

Müller erfährt erst am 11.5.1836 durch drei Briefe in Bonn, wo er ja nun einige Monate bereits studiert, davon. [Quelle L] [X]
Müller wird zu seinem früh verstorbenen Freund Burgmüller als "Dr. M." Anfang 1840 eine Artikelserie in der "Neuen Zeitschrift für Musik" veröffentlichen. Sein Redakteur war dabei Robert Schumann.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1836 In Chamissos und Schwabs "Musenalmanach" werden
1836 zwei Gedichte von Müller publiziert. [X] Wohl
die erste gedruckte Müller-Publikation überhaupt.
Es sind die Gedichte "Frühlingsvorzeichen", Seite 257, und "Frühlingstraum", Seite 258. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1836 Jakob Becker (Jakob Becker von Worms), erstellt ein Portrait von W. M. v. K. – Becker wird 1838 die Schwester von Wolfgang Müller heiraten: Walburga Müller, kurz: Wally, manchmal auch Walli. (Jakob Becker, * 15. März 1810 in Dittelsheim bei Worms | + 22. Dezember 1872 in Frankfurt am Main). Das Bild findet sich schwarz-weiß gedruckt in Quelle B, Bd. 1, zwischen Seite 96 und 97. [X] "Klischee" für den Druck 1959 wurde erstellt bei Kaiser-Klischees Köln. Das Original des Bildes befindet sich demnach im Kölnischen Stadtmuseum. [Quelle B, Bd. 1, S. XI]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1837 Jakob Dielmann erstellt ein gezeichnetes Portrait von W. M. v. K. –  Jakob Fürchtegott Dielmann (* 9. September 1809 in Frankfurt am Main | + 30. Mai 1885 Frankfurt am Main), deutscher Illustrator, Genre- und Landschaftsmaler. Das Bild findet sich schwarz-weiß gedruckt in Quelle B, Bd. 1, zwischen Seite 160 und 161. [X] "Klischee" für den Druck 1959 wurde erstellt bei Kaiser-Klischees Köln. Das Original des Bildes befindet sich demnach im Kölnischen Stadtmuseum. [Quelle B, Bd. 1, S. XI]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1838 ||| 22.11.1838 Gesuch des W. M. v. K., sein Militärdienstjahr erst ab 1. April 1841 ableisten zu dürfen. Das wurde am 12.12.1838 aus Berlin genehmigt. [Quelle B, Bd. 2, S. 487]
1838 Erstes Deutsches Sängerfest in Frankfurt, Chortreffen, mit Tausenden Teilnehmern. Forderungen nach deutscher Einheit und bürgerlichen Freiheitsrechten.

1839 ||| 3.1.1839 Gründung der Dresdner Liedertafel (erstes öffentliches Singen dieses Chores aber erst am 12.11.1840)

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1839 ||| 16.3.1839 Ausstellungsdatum von W. M. v. K.s Abgangszeugnis
der Universität Bonn
. [Quelle B, Bd. 2, S. 487]

Der Abschied von Bonn fällt jedoch schwer: Er schreibt an Freiligrath am 28.3.1839 rückblickend: »Mein Herz ist so recht mit der ganzen Gegend verwachsen, meine freiesten Gedanken habe ich auf diesen Bergen gedacht, meine glühendsten Lieder habe ich in diesen Thälern gesungen, und Städten [...]« [Zitiert nach Quelle B, Bd. 1, S. 104]
1839 in Mainz ||| Beginn des Männerchores, die Liedertafel gab es schon seit 1831.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1839 ||| 2.4.1839 _ In Köln: 2.4.1839 und dazu die Genehmigung am 7.4.1839 = Gründung des Kölner Kunstvereins. 1. Präsident Everhard von Groote. Sitz in der Trankgasse 7. (W. M. v. K. wird später Schriftführer bzw. Sekretär eben dieses Kunstvereins sein. Zum Beispiel 1858 oder 1860.)

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1838 ||| 7.9.1838 Müllers Abreise nach Amsterdam sollte dann sein.
So die Planung. Siehe Brief Müller an Ferdinand Freiligrath am 6.9.1838. [Quelle B, Bd. 1, Seite 90]
Resultat der Reise: 14.9.1838, erster Besuch des Amsterdamer Hafens. 16.9.1838, Zandvoort. [Quelle B, Bd. 1, Seite 156]

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1838 ||| 14.9.1838 Müller in Holland: 14.9.1838, erster Besuch des Amsterdamer Hafens. 16.9.1838, Zandvoort. [Quelle B, Bd. 1, Seite 156] Die Gedichte "Der Ocean liegt still und gross und hehr" sowie "Ich wandle am gelben Strande" (gedruckt in Junge Lieder 1841) sollen diese Holland-Efahrungen laut dem Biografen Paul Luchtenberg verarbeiten.

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1838 ||| 15.10.1838 Rück-Abreise des W. M. v. K. aus Holland [Quelle B, Bd. 1, Seite 95] Am 14.10.1838 hatte er noch einen Brief an Freiligrath von Amsterdam aus geschrieben. [Brief abgedruckt in Quelle B, Bd. 1, Seite 93 bis 95.] Im Herbst 1838 kommt Gottfried Kinkel nach Bonn. Als Theologe lehrt er an der Universität Bonn. W. M. v. K. wird ihn und seine Frau kennenlernen.

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1838 ||| 7.11.1838 Erst jetzt ist W. M. v. K. wieder in Bonn, beim Studium, vorher war er wohl noch in Düsseldorf einige Tage. [Siehe Brief 15.11.1838 an Freiligrath, abgedruckt in Quelle B, Bd. 1, Seite 96/97.] _

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1838 ||| 2.12.1838 W. M. v. K. sitzt in Bonn, als Medizinstudent, in Erwartung einer Kaiserschnitt-Operation. [Siehe Brief 2.12.1838 an Freiligrath, abgedruckt in Quelle B, Bd. 1, Seite 98 bis 100.] Wir erfahren aus Teil 2 des Briefes, dass die OP gut verlaufen ist. [X] _

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1839 ||| Februar W. M. v. K. war vermutlich zu Carneval in Köln, bei Freund Matzerath. [Siehe Brief 13.1.1839 an Freiligrath, abgedruckt in Quelle B, Bd. 1, Seite 101/102.] _

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1839 ||| 19.4.1839 Vermutlicher Tag der Abreise des W. M. v. K. nach Berlin, es sollte bewusst eine langsame Reise sein, mit oftmaligem Haltmachen. Siehe Brief Müller an Ferdinand Freiligrath am 11.4.1839 [abgedruckt in Quelle B, Bd. 1, Seite 105]. _

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1840 Gustav Blaeser erstellt ein Portrait von W. M. v. K. als Relief in Form einer Medaille – Gustav Hermann Blaeser (auch Bläser) (* 9. Mai 1813 in Düsseldorf | + 20. April 1874 in Cannstatt). deutscher Bildhauer. – Ein Foto-Bild des Reliefs findet sich schwarz-weiß gedruckt in Quelle B, Bd. 1, zwischen Seite 208 und 209. [X] "Klischee" für den Druck 1959 wurde erstellt bei Kaiser-Klischees Köln.
Das Original des Bildes befindet sich demnach im Heimatmuseum Köngiswinter. [Quelle B, Bd. 1, S. XI] Heute heißt es Siebengebirgsmuseum. – Blaeser wird später auch das Reiterstandbild Friedrich Wilhelm IV. an der Hohenzollernbrücke, Einweihung 1867, in Köln gestalten. Müller wohnt nun auch in Köln und ist dort in der Kunst- und Kulturpolitik tätig.

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1840 ||| 7.6.1840 In Berlin: W. M. v. K. erlebt (noch) vor Ort in Berlin den Todestag des Königs Friedrich Wilhelm III. am 7.6.1840. _


1841 veröffentlicht er als (Künstlername) Wolfgang Müller, nicht mehr als Carl/Karl Wilhelm Müller oder Wilhelm Müller. Allerdings noch ohne den Zusatz "von Königswinter", der wird erst circa 5 Jahre später auftauchen, auf Druckerzeugnissen.

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1841 März / Frühjahr JUNGE LIEDER – Das erste eigene Buch des W. M. v. K. erscheint in Düsseldorf, Verlag J. H. C. Schreiner, als Autorenname zudem "Wolfgang Müller", also ein Künstlername.
Er ist jetzt 25 Jahre alt.


Geboren wurde er am 5.3.1816 als Peter Wilhelm Carl/Karl Müller, Rufname war immer Wilhelm.

Eine Mini-Ankündigung, 1 Zeile, zu "Junge Lieder" findet sich im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel, Ausgabe 4.5.1841, Nr. 37, Seite, halt: Spalte!, diese (rechte) Spalte ist nummeriert als 901. Unter etlichen Büchern im "Verzeichnis der im deutschen Buchhandel erschienen Neuigkeiten, angekommen in Leipzig
vom 25. April bis 1. Mai 1841" vermerkt. [X]
Er wird das noch unfertige Buch als "Aushängbogen", siehe dazu Brief von W. M. v. K, 17. März 1841, an Johanna Mathieux (später nach Scheidung und Neu-Hochzeit ⚭ 22.5.1843 Johanna Kinkel heißend) verschicken. (Das Buch war auch oder vor allem für Gottfried Kinkel bestimmt.) Auszug aus dem Brieftext:: "Hoffentlich werden die Büchlein nächste Woche fertig." [Quelle B,  Bd. 1, S. 159.]


Nur 1 Zeile im Börsenblatt 4-5-1841 ||| Die 8 steht vermutlich für 8 Oktav = Oktavformat, eine Größenangabe,
1 Rohbogen, 3 x gefaltet, ergibt 8 Papier-Blatt-Seiten (= 16 Druckseiten), die Bogengröße war nicht normiert. |||
Schreiner ist der Verlag, die orangefarbene Einfärbung entspricht NICHT dem Original.



Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1841 ||| 30.7.1841 W. M. v. K.s Rheinlied-Text "Mein Herz ist am Rheine" (Lied 30 aus dem Buch "Junge Lieder") wird einzeln (ab)gedruckt. "Mein Herz ist am Rheine" (Lied 30 aus dem Buch "Junge Lieder") wird in der Zeitschrift "Didaskalia", einer belletristischen Beilage zum Frankfurter Journal, abgedruckt: Didaskalia. 1841,7/9 = Jg. 19 | 30.07.1841 (Heidelberg/Frankfurt) [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1841 ||| 31.8.1841 Ausstellungsdatum von W. M. v. K.s Entlassungs-Attest
aus dem Militärdienst
. Ausgestellt in Berlin. [Quelle B, Bd. 2, S. 487]
_

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1841 Sieben Gedichte von Wolfgang Müller erscheinen in einem Buch,
erneut nun unter dem neuen Künstler(vor)namen
Wolfgang.
7 Gedichte von "Wolfgang Müller" erscheinen in "Rheinisches Jahrbuch für Kunst und Poesie", hier das 2. Buch, also der 2. Jahrgang (danach war bereits Schluss dieses Jahrbuch-Projektes), herausgegeben von F. Freiligrath, C. Matzerath und K. Simrock (diesen drei Freunden hatte W. M. v. K. sein eigenes Werk "Junge Lieder" vorne im Junge-Lieder-Buch groß gewidmet) ||| Ausgabe 2.1841 (ab Seite 382 finden sich die Müller-Gedichte in diesem zweiten Rheinischen Jahrbuch). [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1841 ||| 14.11.1841 Ausstellungsdatum von W. M. v. K.s Approbation
als Geburtshelfer
. (Ausgestellt in Berlin.)
[Quelle B, Bd. 2, S. 487]
_

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1841 ||| Dezember 1841
"Der praktische Arzt und Wundarzt Dr. Carl Wilhelm Müller zu Düsseldorf ist als Geburtshelfer approbirt und vereidigt worden." Das meldet das "Düsseldorfer Kreisblatt und Täglicher Anzeiger" vom 27.12.1841 auf Seite 1 in der "Personal-Chronik". [X] Carl Wilhelm ist er hier, als Arzt – als Autor ist er aber bereits Wolfgang Müller.
Das Buch "Balladen und Romanzen", W. M. v. K.s zweites eigenes Buch, wird schon im Dezember 1841 gedruckt. [Quelle B, Bd. 1, S. 183] Das Buch hat 188 Seiten, ist also deutlich umfangreicher als "Junge Lieder". Eine Ballade ist per se als Textsorte üblicherweise eher länger.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND Was ringsum passierte
1842 ||| 1.1.1842 Wolfgang Müllers Gedicht "Die Harrende" wird gedruckt. In der "Hamburger Neue Mode-Zeitung" (Revue für Theater, Literatur, Musik, Kunst und Mode) "Redigirt von Ludwig Lenz", Verleger ist Robert Kittler, Hamburg; es ist erste Ausgabe überhaupt, Nr. 1. Darin erscheint unter dem Namen "Wolfgang Müller" das Gedicht "Die Harrende". [X] Kittler hatte zumindest seine Buch- und Kunsthandlung erst am 2.5.1840 gegründet.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND Was ringsum passierte
1842 ||| 1.1.1842 ff. Müller wird (spätestens ab April) im Jahr 1842 in der "Rheinischen Zeitung" publizieren (in diversen Ausgaben, z. B. Nr. 108, diese vielleicht am 20. April 1842 erschienen), 15 Kalenderwochen plus 3 Tage. (Hinweis K. J. zur obigen Zeitberechnung, -schätzung:: Die Ausgabe Nro. 289 erschien sicher mit Datum 16.10.1842. Das war ein Sonntag. 41 Kalenderwochen plus 2 Tage = 289 Tage.)

Am 1.1.1842 erscheint die "Rheinische Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe", kurz "Rheinische Zeitung". W. M. v. K. wird darin publizieren. (Zumindest: "Laienbriefe über die bildende Kunst" in Frankreich, Artikelserie, in den Ausgaben mit den Nummern 108, 110, 117, 118, 139, 141.) [Quelle B, Bd 1, S. 181] u. [Quelle B, Bd. 2, S. 441] ||| Karl Marx sollte im Oktober 1842 die Redaktionsleitung übernehmen. Aber alle (?) Artikel blieben offenbar anonym, es gab also keine Autorennamen. [Quelle W]
(HINWEIS: K. J. fand aber eine RZ-Seite, wo Autorennamen zu finden waren.)

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1842 ||| 9.1.1842 Beginn der Reise des W. M. v. K. nach Frankreich ab 9.1.1842. [Quelle B, Bd. 1, S. 167] Es geht via Köln mit dem Zug nach Aachen, mit der Postkutsche nach Lüttich, mit dem Zug weiter nach Antwerpen, wo der Bruder des Vaters (W. M. v. K.s Onkel) Peter Wilhelm Müller wohnt. Weiter nach Brüssel, weiter via Postkutsche und Zug nach Paris. ||| Zufälliges Zusammentreffen mit Heinrich Heine am 1.4.1842.
1842, im Januar 1842 bereits! Müller war aber schon im Januar beim Erscheinen in Paris. [Quelle B, Bd 1., S. 183] Es erscheint nun das zweite eigene Buch des W. M. v. K.in Düsseldorf, wieder beim Verlag J. H. C. Schreiner: "Balladen und Romanzen". Aufgedruckter Autor ist erneut Wolfgang Müller, also der Künstlername, nicht Wilhelm. 188 Seiten.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1842 ||| noch
vor Pfingsten
1842 vor Pfingsten (Hinweis: 15.5. war Sonntag, 16.5. war der Pfingstmontag). W. M. v. K. trifft wieder in Düsseldorf  ein. [Quelle B, Bd. 1, S. 183] 27.4.1842 Gründungsversammlung des Kölner Männer-Gesang-Vereins.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1842 ||| 22.9.1842 + Tod des Vaters von W. M. v. K.  ||| + Johann
Georg Müller + 22. September 1842
in Düsseldorf
(* 24.9.1780 in Mülheim
am Rhein), Alter des Vaters: 62 Jahre. Genauer Sterbeort laut Sterbeurkunde: Grabenstraße 788. [Quelle D] [Siehe auch die Todesanzeige in der Düsseldorfer Zeitung, 25.9.1842, da allerdings keine Adresse ... und im Übrigen auch kein Hinweis auf die Beisetzung.] [X]
Zitat aus dem Anzeigentext: "Er entschlief heute Abend um 8 Uhr, im 62. Jahre seines Alters und im 28. seiner glücklichen Ehe sanft und ruhig dem Herrn." [X] In der Anzeige stehen als Angehörige die Witwe Johanna geb. Fuchs, Dr. W. (= W. M. v. K.), Eduard, August (zusammen die 3 Söhne), Wally (die Tochter) und Prof. J. Becker (der Schwiegersohn Jakob, Angaben in runden Klammern von K. J.) [X]


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1842 ||| 28.9.1842 28.9.1842, Stichtag zur Anzeige, Datum steht unten im Text der Anzeige des W. Müller (also Wilhelm Müller = W. M. v. K.) in der Düsseldorfer Zeitung vom 5.10.1842, erscheint auch erneut am 8.10.1842: "Ich habe mich hier niedergelassen und wohne Grabenstraße Nr. 791 (im Hause der Luisenschule.) Düsseldorf den 28. Septbr 1842. W Müller, Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer." [X]
_

1843 ||| Am 1.4.1843 erfolgt das Verbot der Rheinischen Zeitung durch die preußische Zensur. W. M. v. K. hatte darin publiziert.

1844 Düsseldorf: Verbot von "Allgemeiner Verein der Carnevals-Freunde". Seit seiner Gründung wurde der Verein von den Behörden aus politischen Gründen mehrmals verboten. 1844 ließ der Regierungspräsident Düsseldorf Adolph von Spiegel-Borlinghausen den Verein sogar auflösen. [ Quelle W, aber Wikipedia beruft sich hier auf avdk-duesseldorf.de ]
 
Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1845 W. M. v. K. ist mit 4 Gedichten in "Deutsches Bürgerbuch für 1845", Verlag C. W. Leske, 1845, Darmstadt vertreten. [X] Herausgeber ist laut Titelblatt H. (H. ist Heinrich, K. J.) Püttmann. Der Band wurde aber direkt von der preußischen Zensur beschlagnahmt. [Quelle W] – Im zweiten Buch 1846, dann erschienen in Mannheim, ist W. M. v. K. aber nicht mehr vertreten, zumindest laut den publizierten Namen. [X] Die W. M. v. K.-Gedichte im 1. Band sind "Philister über uns!", Seite 341, "Ich werd ein gottesselger Mann", Seite 342, "Gemein", Seite 344, "An der Lorelei", Seite 345. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1845 ||| 12.2.1845 Ausstellungsdatum von einem Zeugnis für W. M. v. K.
über dessen Tätigkeit als Armen- und Waisenarzt in Düsseldorf
. (Wurde auch ausgestellt in Düsseldorf.)
[Quelle B, Bd. 2, S. 487]
_

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1845 ||| 15. Februar
1845
und April 1845
und Mai 1845
Friedrich Engels erwähnt W. M. v. K.als Teilnehmer einer  kommunistischen Versammlung in Elberfeld. Der Text wurde offenbar geschrieben um den 5.4.1845 herum, abgedruckt dann in "The New Moral World" Nr. 46 vom 10. Mai 1845. In einem von insgesamt drei Briefen für die Zeitung, die den Obertitel "Rascher Fortschritt des Kommunismus in Deutschland" tragen. [Quelle: Marx/Engels, Werke, Berlin, 1972, Band 2] AUSZUG, Zitat:  "Die Diskussion, an der sich auf seiten der Kommunisten einige Herren Juristen beteiligten, die zu diesem Zweck aus Köln und Düsseldorf gekommen waren, war wieder sehr angeregt und wurde bis nach Mitternacht ausgedehnt. Es wurden auch einige kommunistische Gedichte des Herrn Dr. Müller aus Düsseldorf, der anwesend war, vorgetragen." [Quelle für das Zitat: Marx/Engels, Werke, Berlin, 1972, Band 2, S. 517.] [X] HINWEIS: Zum 8., 15. und 22. Februar 1845 beantragte der Maler Gustav Adolf Koettgen beim Oberbürgermeister von Elberfeld, Johann Adolf von Carnap, Versammlungen im „Zweibrücker Hof“. Also wäre Müller am 15.2.1845 (bei der zweiten Versammlung) dabeigewesen. [Quelle W] [Ur-Quelle aber offenbar: Brief Koettgen an Carnap vom 8.2.1845]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1845 ||| 1.5.1845 Zwei Gedichte von W. M. v. K. (aber anonym! Obertitel dazu: "Bruderschaftslieder eines rheinischen Poeten". S. 30 bis S. 32 im Heft) erscheinen in einer neuen Publikation: Der Verleger Julius (Theodor) Bädeker/Baedeker (1814–1860), hier in Elberfeld, verkündet per Anzeige im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel (Ausgabe 27.5.1845) die ab 1. Mai erfolgte Auslieferung einer neuen Heftserie: "Gesellschaftsspiegel" | "Organ zur Vertretung der besitzlosen Volksklassen und zur Beleuchtung der gesellschaftlichen Zustände der Gegenwart". [X] M. Heß (also: Moses Heß) ist laut Titelblatt von Heft 1 der Redakteur. [X] ||| Allerdings findet sich in den folgenden Heften 2 bis 12 (danach war 1846 Schluss mit der Reihe) kein weiterer Teil mit der Überschrift "Bruderschaftslieder eines rheinischen Poeten" mehr. [X] – W. M. v. M. wird aber dann 1846 ein ganzes Buch unter diesem Titel, anonym!, publizieren, welches aber auch umgehend von der preußischen Zensur verboten wird. (Siehe weiter unten.) Auch Friedrich Engels war in die Heft-Gründung involviert: "Das Neueste ist, daß Heß und ich vom 1. April an bei Thieme & Butz in Hagen eine Monatsschrift: "Gesellschaftsspiegel" herausgeben und darin die soziale Misere und das Bourgeoisieregime schildern werden.." Engels in einem Brief an Marx bereits am 20.1.1845 [X] Und in einem Brief, begonnen am 22.2.1845, Eintrag vom 7.3.1845: "Unser Gesellschaftsspiegel wird prächtig, der erste Bogen ist schon zensiert und alles durch. Beiträge in Masse. Heß wohnt in Barmen in der 'Stadt London'. Bergenroth wird wahrscheinlich doch sobald nicht dorthin kommen, dagegen ein anderer, den ich nicht nenne, weil dieser Brief doch wohl erbrochen wird." [X]


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1845 Kölnische Zeitung (5.8.1845): ANKÜNDIGUNG: "Beethoven. Bei Henry u. Cohen in Bonn wird in den ersten Tagen erscheinen: Beethoven, von Wolfgang Müller, ein Gedicht, dargebracht bei der Inauguration seines Monuments. Preis 7½ Sgr." (sgr. = Silbergroschen) [X] Oder man siehe Bonner Wochenblatt (8.10.1845) als anderes Anzeigen-Beispiel für das gedruckte W. M. v. K.- Beethoven-Gedicht [X] (Aber wann wurde es wo vorgetragen? Laut Titel ja geplant am 11.8.1845) – Einweihung/Enthüllung des Denkmals in Bonn war dann aber (erst) (Feierlichkeiten aber mehrere Tage) am 12.8.1845. Offenbar wurde im Programm der Queen Victoria etwas getauscht, sodass die Bonner Enthüllung um einen Tag nach hinten verschoben wurde: und zwar auf den 12.8.! [Quelle I] Unter den Gästen waren die Königin Victoria von Großbritannien, der preußische König Wilhelm IV. mit Königin Elisabeth, der Musiker (Hofkapellmeister) Dr. Franz Liszt und Alexander von Humboldt. Und etliche weitere Persönlichkeiten: Erzherzog Österreich, Prinzen, Herzöge etc. <



Wolfgang Müller, aber nun mit dem Zusatz "von Königswinter" – (nach bisherigem Kenntnisstand) gedruckt als feste Kombination erstmals 1846 zu finden.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1846 Das Buch "Rheinfahrt" von 1846 hat endlich auch "von Königswinter" als Bestandteil des Müller-Namens. (Siehe hier oben ein Beispiel in Frakturschrift. Hier allerdings aus einem späteren Buch von 1861.)  In dem Buch "Rheinfahrt" stand "von Königswinter" allerdings noch etwas kleiner – und zudem in der zweiten Zeile. Später wurde dann alles in anderen Büchern in einer Zeile gedruckt, damals auch typisch: der Punkt am Ende. In Büchern verschiedenster Autoren und Autorinnen findet man diesen Punkt. Auch am Ende des Buchtitels oder am Ende des Verlagsnamens findet man solch einen Punkt. _


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1846 ANONYM (!!!) von W. M. v. K. publiziert, "Bruderschaftslieder eines rheinischen Poeten", diese erscheinen beim Verlag Leske, Darmstadt, ca. 336 Seiten ||| Das Buch wird von der preußischen Zensur zum 8.2.1846 verboten. [Quelle B, Seite 214 und dazu dann weiter Seite 407, Anmerkung 19. – In Anmerkung 19 auf Seite 407 steht dann Luchtenbergs Ur-Quelle: F. Herm. Meyer, Bücherverbote im Königreich Preußen 1834 bis 1882, im Archiv für die Geschichte des deutschen Buchhandels, Band 16, Leipzig 1891. Seite 333.] – Und: [X] findet noch diese Ur-Ur-Quelle zum Müller-Buch-Verbot: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 101, H Nr. 09 Bd. 4
    Kontext:: Oberzensurkollegium und Oberzensurgericht >> 02. Oberzensurgericht (1838 - 1848) >> 02.02. Staatsanwaltschaft beim Oberzensurgericht (1843 - 1848) ||| Laufzeit: 1846
Darin (siehe links die Infos GEHEIMES STAATSARCHIV) Vermerke auch zu "Bruderschaftslieder eines rheinischen Poeten" (Verleger, Buchhändler C.W. Leske, Darmstadt), das wäre also das anonym publizierte Buch von W. M. v. K. [ C = Historisches Archiv der Stadt Köln, Eifelwall 5, 50674 Köln. Der Müller-Bestand hat die Verzeichnis-Nummer 1141.] [B = Luchtenberg, Paul (1959): Wolfgang Müller von Königswinter. 2 Bände. Köln: Verlag Der Löwe, Dr. Hans Reykers (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e. V., 21). [[ -- HINWEIS: W. M. v. K.  taucht hier als "rheinischer Poet" im Buchtitel auf, wenngleich anonym. Seine 6-Band-Ausgabe 1871 ff., teils posthum erschienen, wird "Bekenntnisse eines rheinischen Poeten" heißen. Als "rheinischen Chronisten", Betonung auf Chronisten, hatte er sich zudem in einer Publikation 1861 bezeichnet. -- ]]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1847 ||| 8.11. oder 9.11.1847 8.11.1847, Donnerstag, oder 9.11.1847, Freitag, Hochzeit W. M. v. K. (als Wilhelm Müller natürlich, amtlicher Name!) und Emilie Schnitzler.

Für den 8.11.1847 als Hochzeitstag spricht: "Heirathen. Peter Wilh. Karl Müller, med. Dr., v. Königswinter, und Emilie Schnitzler, v. Solingen." Abgedruckt in Kölnische Zeitung (12.11.1847). Es sind allerdings de facto die AMTLICHEN NACHRICHTEN = "Civilstand der STADT KÖLN" vom 8.11.1847. In der Rubrik
"Heirathen" waren Müller/Schnitzler die einzigen. [X]

Eine Hochzeits-Feier am 9.11.1847 erschließt sich
offenbar aus Quelle E, S. 164

Müllers Bruder August schreibt allerdings einen Gedicht-Text für einen Tag danach: "An Wilhelm Müller
und Emilie Schnitzler zum Tage ihrer Vermählung zum 10. November 1847", offenbar gedruckt bei Voss (bzw. geschrieben: Voß), Düsseldorf. [Quelle: ULB Heinrich-Heine-Universität] [X] – Vielleicht war donnerstags 8.11. oder freitags 9.11.1847 Standesamt, aber samstags am 10.11.1847 dann kirchlich und die eigentliche Feier?, fragt (sich) K. J.
VERTRAG: Am 6.11.1847 hatten beide einen Ehevertrag unterschrieben. "Heiratsvertrag zwischen Dr. Wilhelm Müller, Düsseldorf, und Fräulein Emilie Sch(n)itzler, Köln, vom 6. November 1847, Köln" [Quelle C] [Heiratsvertrag in Druckschrift abgedruckt in Quelle B, Bd 1, S. 410/411 (= Anmerkung 37)], Vermutung K. J.: Federführend beim Vertrag waren die Bankiers-Eltern Schnitzler. HINWEIS: Das Eltern-Ehepaar Schnitzler verpflichtet sich in diesem Vertrag, eine regelmäßige Jahresrente von "ein tausend berliner Thaler" zu zahlen, an das Brautpaar Wilhelm/Emilie! Ehepaar Schnitzler unterzeichnet auch, Müllers Mutter unterzeichnet nicht.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1848, frühestens Juni 1848 – W. M. v. K.s Buch "Oden der Gegenwart" erscheint. 1848 ||| W. M. v. K.s Buch "Oden der Gegenwart" erscheint, 144 Seiten, bei der "Verlagshandlung Julius Buddeus" in Düsseldorf, im Buch-Haupt-Titel steht "Wolfgang Müller", allerdings ohne den Zusatz "von Königswinter". Ein letztes Gedicht darin ("An das Deutsche Volk") ist mit dem Datum 19. Juni versehen. Das Buch muss also nach dem 19.6.1848 erschienen sein. [X] – Darin u. a. fünf Gedichte/Oden als thematische Gruppe wie "Die Berliner Märztage: Die Stimme des Volkes (17 März),  Der erste Schuß (18 März), Rath und Verrath (24 März), Der Sieg des Volkes (25 März), Die Sühne (27 Mai)". [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
6.8.1848
und 11.8.1848
Müller und die Künstlervereinigung "Malkasten" in Düsseldorf. HIER: Fest der deutschen Einheit. Seine offizielle Mitgliedschaft (als Nicht-Maler!) beginnt aber erst später. (Siehe November 1850.) – Ja, W. M. v. K. wird als Nicht-Maler auch Mitglied sein. [Quelle H, S. 14]
Das vom Düsseldorfer "Verein für demokratische Monarchie" geplante "Fest der deutschen Einheit" findet statt, wozu Maler und Bildhauer beitrugen. Man gründete im Rahmen der Feierlichkeiten eine Künstlervereinigung, der man wenige Tage später den Namen "Malkasten" gab. Den Namen "Malkasten" gaben sie der Künstlergesellschaft bei ihrer ersten Versammlung am 11. August, an der 112 Personen als Gründungsmitglieder teilnahmen. Der "Düsseldorfer Malkasten" besteht bis heute. Wolfgang Müller von Königswinter wird dazu den Artikel publizieren: "Aus dem Malkasten zu Düsseldorf", es ist eine Art von Stadterwanderung zu diesem Themenkreis "Malkasten". Publiziert in: "Die Gartenlaube". Heft 37, 1863, S. 585–588. – EIN ZITAT: "Wir stehen mitten im 'Malkasten', der hier sein Sommerlocal aufgeschlagen hat. Mit Beginn der schönen Jahreszeit verlassen nämlich die Düsseldorfer Künstler ihre gemüthlichen, aber an hellen Tagen etwas düstern Räume in der Ratingerstraße, um sich in der frischen fröhlichen Frühlingswelt an Licht, Luft, Grün, Blüthe und Vogelliedern zu erquicken." [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
[26.] - 28. 8.1849 Goethe-Feier [im Geisler'schen Saal, veranstaltet vom Allgemeinen Musikverein und den Künstlern Düsseldorfs]: Erläuterungen zu den lebenden Bildern und dem dramatischen Festzug von W. Müller [v. Königswinter] [Quelle H, S. 144] 1880 übernahm die Stadt Düsseldorf den Geisler'schen Saal und errichtete hier in zweijähriger Bauzeit die (erste) "Tonhalle".

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1850 ||| 20.3.1850
* Max, Geburt des ersten Kindes (und ersten Sohnes) von W. M. v. K. und seiner Ehefrau Emilie am * 20.3.1850 in Düsseldorf, Max Müller wird am + 7.2.1908 mit 57 Jahren versterben. Er war türkischer Konsul in Antwerpen.
[Quelle E, S. 170, und zwar ist das so laut
Quelle B, Bd. 2, S. 394]
Hinweis K. J. Es gibt eine Akte zu einem Max Müller als Konsul in Antwerpen für das Osmanische Kaiserreich 1882. In "het archief van de provincie Antwerpen, Consuls, 1861-1937" / Und zwar: in "het Rijksarchief in België". [X]

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1850, circa November Circa November 1850 oder etwas später ||| W. M. v. K. wird als Nicht-Maler in der Künstlervereinigung "Malkasten" in Düsseldorf auch Mitglied sein. Wahrscheinlich ab November 1850 etwa. Es gab in 1850 eine entsprechende Satzungsänderung. [Quelle F, S. 14] _

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1851 "Düsseldorfer Künstleralbum" erscheint, "redigirt" von "Dr. Wolfgang Müller", ja, so steht es dort. Einerseits der reale Arzt-Doktor-Titel, andererseits sein Künstlervorname "Wolfgang". [X] Müller wird das Album/Jahrbuch einige Male redigieren, aber nicht immer !!! ACHTUNG !!! Er wird auch nicht in jedem Künstler-Album mit eigenen Beiträgen vertreten sein. Das Jahrbuch erscheint von 1851 bis 1866. Siehe auch: Liste Publikationen W. M. v. K..
Im ersten Buch/Album 1851 ist W. M. v. K. zusätzlich zum Redigieren mit dem eigenen Langgedicht "Teodoro Calegero" vertreten (Illustration: J. Sonderhausen) ::: mit dem eigenen Gedicht "Herbstfeier" (Illustration: Th. Mintrop) ::: mit dem eigenen Gedicht "Hermann Grin" (Illustration: W. Camphausen) ::: mit dem eigenen Gedicht "Jung Florian" (Illustration: E. Leutze) ::: mit dem eigenen Gedicht "Die Zwergenamme" (Illustration: W. Camphausen) ::: mit dem eigenen Gedicht "Wolf Eberstein" (Illustration: E. F. Lessing) ::: und noch mit dem eigenen Gedicht "Der Junker von Vollmarstein" (Illustration: W. Camphausen) [X] ||| "Düsseldorfer Künstler-Album mit artitstischen Beiträgen von [ES FOLGEN NAMEN] unter literarischer Mitwirkung von [ES FOLGEN NAMEN] redigirt von Dr. Wolfgang Müller. 1. Jahrgang. 1851. Düsseldorf. Druck und Verlag des lithographischen Instituts von Arnz & Comp." So lautet der Haupt-Titel. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1851 3.2.1851 Datum der Urkunde über die Beförderung des Unterarztes der Landwehr Dr. Karl Wilhelm Müller zum Assistenzarzt der Landwehr. [Quelle C] Es ist de facto unser W. M. v. K., hier aber mit seinem bürgerlichen Namen.
"Lorelei. Rheinische Sagen" des W. M. v. K. erscheint 1851 (frühestens im Mai) bei  "Verlag der M. DuMont-Schauberg'schen Buchhandlung". Das Buch hat insgesamt rund 334 Blattseiten. (Das Widmungsgedicht an Uhland stammt vom Mai 1851.)

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12.8.1851 BEISPIEL: Müller als Arzt. Hier bei
den heute prominenten Schumann(s).
Familie Schumann, Düsseldorf, Clara und Robert: Man fasst auf Anraten des Arztes der Familie (und das ist W. M. v. K., jener "Dr. Müller" bei Clara in den Aufzeichnungen) den Entschluss, auf eine Kur nach Scheveningen (Holland) zu gehen. [Quelle G, S. 271] [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1852 Julius Roeting erstellt ein Ölgemälde von W. M. v. K. –  Julius Amatus Roeting (* 13. September 1822 in Dresden | + 21. Mai 1896 in Düsseldorf) war ein deutscher Historien- und Porträtmaler. – Das Bild findet sich schwarz-weiß gedruckt in Quelle B, Bd. 1, aufgeklebt auf der Seite XII, das ist die erste Seite nach dem Verzeichnis der Abbildungen. [X] "Klischee" für den Druck 1959 wurde erstellt bei Kaiser-Klischees Köln. Das Original des Bildes befindet sich demnach im Kölnischen Stadtmuseum. [Quelle B, Bd. 1, S. XI] Wikipedia [W] hat eine lange Liste von Roeting-Gemälden
erfasst, Quelle dafür ist aber unklar. Denn die Länge der Liste lässt auf ein Werkverzeichnis schließen. Dort steht in der Liste auch kurz: "Dr. Müller, Öl auf Leinwand, 133,5 cm × 97 cm, 1852". [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1853 Umzug der Familie Müller samt Kind nach Köln. Offiziell hat W. M. v. K. Düsseldorf am 16.7.1853 verlassen. [Quelle B, Bd. 2. S. 1] Aber das vom Schwiegervater angekaufte Haus in der Zeughausstraße 12 (??12??) war noch nicht bezugsfertig. [Auch diese Info laut B, Bd. 2, Seite 1, aber Anmerkung K. J.: In den Adressbüchern Kölns wird immer eine Hausnummer 14 für Müller und die Zeughausstraße vermerkt sein. Keine 12!] [X] _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1853 Reise W. M. v. K. nach Italien. Das wissen wir u. a. aus den "Anmerkungen" des W. M. v. K. (Seite 185) zum Buch "Der Pilger in Italien. Sonette von Wolfgang Müller von Königswinter. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1868." So der Haupt-Innen-Titel des Buches. [X] W. M. v. K. schreibt dort "[...] ging ich über den Splügen, besuchte die norditalienischen Seen und Mailand und kehrte über den Simplon zurück." [X] Seine zweite Reise nach Italien war dann erst 1865.
::: NOCH EINE QUELLE:
Ab 12. August 1853, Schweiz-Italien-Reise Ehepaar Müller ohne Kinder (diese wurden zuvor am 9.8. nach Bodendorf/Ahr gebracht) in die Schweiz, weiter bis Mailand, wieder Schweiz [Quelle B, Bd. 2, Seite 1] bis 10. September 1853.
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1854 In Köln, schreibt Müller an Max Waldau, und zwar im Februar 1854: »Wenn man will, so kann man sich stets amüsieren. Und dieser Sorte gehört denn auch meine Wenigkeit an.« [Quelle und zitiert nach Kölnische Zeitung 6.11.1904.] [X] _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1855 ||| 27.3.1855 * Köln, 27.3.1855, Geburt: * Else Müller, Tochter von W. M. v. K. und Emilie Müller, (Else = * 27.3.1855, Köln | + 2.6.1933, Frankfurt, Daten laut Grabportalstein und darin die Gussplatte von Schrödl, Hauptfriedhof Frankfurt [X]). Else wird 1883 den Maler Norbert Schrödl heiraten.

SIEHE AUCH DAS BUCH: Norbert Schrödl, Ein Künstlerleben im Sonnenschein, hrsg. von Else Schrödl geb. Müller, Tochter des Wolfgang Müller von Königswinter, Verlag: Englert & Schlosser, Frankfurt 1922. ||| Schrödl, Norbert ... war Professor und Maler. * 16.7.1842 Wien, + 26.2.1912 Kronberg/Taunus.
Norbert Schrödl und Ehefrau Else Schrödl, geb. Müller, sind begraben auf dem Frankfurter Hauptfriedhof: auf  "Gewann" I 531. ||| "Gewann" ist eine Flächenbezeichnung, die auf dem Friedhof in Frankfurt benutzt wird.


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1855 ||| 28.4.1855 28.4.1855 als Ausstellungsdatum von einem Attest für W. M. v. K. über die Entlassung aus dem Militärverhältnis. (Ausgestellt in Berlin.)
[Quelle B, Bd. 2, S. 487]
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1855 ||| 5.5.1855 Ausstellungsdatum für eine Mitteilung der Entlassung
aus dem Militärverhältnis (für W. M. v. K.) durch den Kommandeur des I. Bataillons des 28. Landwehr-Regimentes
. (Ausgestellt in Köln.)
[Quelle B, Bd. 2, S. 487]
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1855 ||| 4.10.1855 Im Beisein des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. findet die feierliche Grundsteinlegung des neuen Kunst-Museums Köln (heißt später dann Wallraf-Richartz-Museum) auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters (Kölner Hof) statt. (Erst am 1. Juli 1861 ist dann die Eröffnung des neuen Museums. Müller wird später in einem Comitee für die Entstehung des Museums mitarbeiten.) _

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1856 ||| 19.11.1856 Eine Kommission in Köln verabschiedete am 19. November 1856 einen Spendenaufruf zur Errichtung eines Denkmals zu Ehren von Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Müller wird im Verlauf der Ereignisse um dieses Denkmal zum "Ausführungskomitee" und zum noch engeren "Verwaltungs-Ausschuß" gehören, eine Recherchereise nach Berlin machen, die Ausschreibung für Entwürfe im Dezember 1860 mitunterzeichnen, die Aufstellung 1878 und Enthüllung am 26.9.1878 aber nicht mehr miterleben. Er war dann schon fünf Jahre lang tot. _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1857 ||| 14.1.1857 Verlagswerbeanzeige zu Müller-Büchern.
1857 Zu/von W. M. v. K.s "Lorelei. Rheinische Sagen" verkündet der Verlag per Anzeige die bereits 3. Auflage. Verlag ist die DuMont-Schauberg'sche Buchhandlung Köln. [Quelle: Kölnische Zeitung 14.1.1857], vom "Rattenfänger" des W. M. v. K. verkündet man zudem die 2. Auflage. [X]

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1857 ||| 22.6.1857
Müllers Projekt für die Gründung des "Kölner Museumsvereins" läuft. (Nicht zu verwechseln mit dem Kölner Kunstverein! Dort war Müller der Sekretär.)
"Wie wir hören, erfreut sich das durch Herrn D. Wolfgang Müller ins Leben gerufene und von dem Vorstande und Ausschusse des kölnischen Kunstvereins gutgeheißene Project der Bildung eines Vereins zur Vermehrung der Kunstschätze des Museums des glücklichsten Fortganges."
[Quelle: Kölnische Zeitung 23.6.1857
per Datum 22.6.1857] [X]
1857 gilt als Gründungsjahr. 1929 kam es allerdings zu einer Fusion mit der Wallraf-Richartz-Gesellschaft (von 1922) unter dem Namen "Freunde des Wallraf-Richarzts-Museums". Heute firmiert man als "Freunde des Wallraf-Richartzs-Museums und des Museums Ludwig e. V.", im Netz kurz als "kunstfreunde.koeln".

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1857 ||| 17.7.1857 Gedicht von W. M. v. K. über die Bedeutung des Jacobi'schen Gartens. (Siehe. "General-Anzeiger für Düsseldorf und Umgegend" Nr. 156 vom 7.6.1895). [Quelle F, S. 101] Es gab 1857 die Verkaufsverhandlungen zum Erwerb des Jacobi'schen Gartens, bezüglich der Düsseldorfer Künstlervereinigung "Malkasten". Achenbach und v. Sybel sind formell die Käufer. _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1858 ||| 28.1.1858 W. M. v. K. taucht in der Kölnischen Zeitung als Schriftführer des Kölner Kunstvereins auf. Er vermeldet zum Stichtag 12.1.1858, dass Dr. Wilhelm Hemsen neuer Geschäftsführer ist. Als Nachfolger von Herrn J. B. Tosetti. _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1858 ||| Juli 1858 Müllers Novelle "In Jakobi's Garten" wird in den "Westermann's Illustrirten Deutschen Monatsheften" abgedruckt, Heft Nro. 22. _

1858 München. „Deutsche und historische Kunstausstellung“ im Glaspalast.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.)
Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1859 ||| 1.12.1859
Tod des Freundes Afred Rethel.

+ Tod von Alfred Rethel. 1.12.1859 in Düsseldorf  (* 15.5.1816 war Geburt) des Malers Alfred Rethel, der Müllerfreund in Düsseldorf. (Müller wird über ihn das Buch "Alfred Rethel. Blätter der Erinnerung" schreiben. 1861 erscheint es. Mit 185 Seiten.)


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 1.6.1860 Müller im Denkmal-Auschuss: Erste Sitzung "des Ausführungs-Comite's" ||| Es wird nun aus diesem Kreis ein neunköpfiger "engerer Ausschuss" für alle Dinge, auch Vorbereitung der Sitzungen für den "großen Ausschuss" gewählt. Auch das Einsammeln der Gelder. ||| "Das Scrutinium ergab, daß die Herren Regierungs=Präsident v. Möller, Oberbürgermeister Stupp, Präsident v. Wittgenstein, Geheimerrath Zwirner, D. Wolfgang Müller, Director D. Oppenheim, Geh. Commercienrath Mevissen, Commercienrath W. Joest und Geh. Commercienrath Deichmann gewählt waren." Zitat aus der Kölnischen Zeitung vom 5.6.1860. [X] Es geht um das zu errichtende Denkmal für Friedrich Wilhelm III. Offenbar der Vorläufer für den später dann (so genannten) "Verwaltungs-Auschuß", in welchem Müller dann auch/weiterhin Mitglied ist. _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 10.7.1860 W. M. v. K. wird Mitglied des "provisorischen Comite's" für den Neubau des Kölner Schauspielhauses. Auf einer Bürgerversammlung unter Vorsitz von Justizrath Esser. In diesem neuen Ausschuss sind zudem J. M. Farina, Franz Heuser, Karl Joest, Kaufmann Asser, Franz Leiden, Eduard Oppenheim, Emil Peil, K. vom Rath, Commercienrath Richartz, Karl Stein und Victor Wendelstadt. [Quelle: Kölnische Zeitung 11.7.1860 und Bonner Zeitung 12.7.1860] [X] _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 19.7.1860 Die Stadtverordnetenversammlung Köln befasst sich mit dem neuen (Kunst-)Museum ... und die dafür zuständige Commission bringt erneut den (offenbar bekannten und somit alten) Vorschlag von W. M. v. K. vor, wonach die Museumsneueröffnung ("Inauguration des neuen Kunsttempels") im Jahr 1861 (also ein Jahr später) zusammen oder zugleich mit der "allgemeinen deutschen Künstler-Versammlung", die dafür dann dieses Mal unbedingt in Köln stattfinden solle, geschehe. Zudem soll es auch noch eine große Kunstausstellung in dem neuen Museum geben. [Quelle: Kölnische Zeitung 21.7.1860] [X] Für die Eröffnungsfeier des Museums wollte die Commission zudem 3000 Thaler Credit bekomnen, die bewilligt wurden. ||| Die Bonner Zeitung vom 22.7.1860 berichtet von dieser Stadtverordnetenversammlung zudem, dass die Düsseldorfer Künstler die Ausstellung in Köln zur Museumsneueröffnung 1861 bestreiten sollen. Auch für diesen Zweck (der Kontakte zu den Düsseldorfer Malern) gab es offenbar ein "Comite", bestehend aus lediglich zwei Personen: Maler Baudri und W. M. v. K., der allerdings hier "Dr. Wolfgang Müller" genannt wird. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| August 1860
W. M. v. K. bei der 5. Allgemeinen Künstlerversammlung
in Düsseldorf als "Sekretär des Kölner Kunstvereins" anwesend
[Quelle: Bonner Zeitung 8.8.1860]
Und:
"[...] Wolfgang Müller, E. Rittershaus, Ludwig Eckardt, Rudolf Nielo haben in die Saiten ihrer Lyra gegriffen, und wir haben Lieder, Prologe, dramatische Festspiele, genug, eine ganze Reihe poetischer Gaben, welche der fünften deutschen Künstler-Versammlung gewidmet worden sind." [Quelle. Kölnische Zeitung 14.8.1860] [X]
_

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 23.9.1860
Die Kölnische Zeitung beginnt mit dem Abdruck von einer Novelle des W. M. v. K. Über 12 Ausgaben hinweg.

[Quelle: Kölnische Zeitung 23.9.1860 ff.] [X]
Abdruck der Müller-Novelle "Vogtei Bogenhausen", Teil 1, Seite 1, 23.9.1860. Sonntags-Ausgabe, danach z. B. 24.9.1860 ab Capitel 2 oder 27.9.1860 weiter ab Capitel 5. Schluss mit Capitel 12 am 4.10.1860. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| Oktober bis Dezember 1860 Oktober bis Dezember 1860, "Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte" drucken in drei Teil-Blöcken die Novelle "Furioso" des W. M. v. K. über Beethovens Jugend. [X] Es handelt sich um die Hefte 49 und 50 und 51 im Jahr 1860. Zusammen sind es circa 72 oder 73 Heftseiten. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 22.11.1860 Die Kölnische Zeitung berichtet auf Seite 2 unten rechts in einer Kurzmeldung, es sei soeben der erste "Theil" der "Erzählungen eines rheinischen Chronisten" von
W. M. v. K. bei F. A, Brockhaus
in Leipzig erschienen. [X]
Der zweite Band wird derzeit "in Aussicht gestellt", scheint also zu diesem Zeitpunkt noch nicht publiziert. [X] Eine Kölner Buchhandlung in der Hochstraße 148 (Boisserée) wird zu diesem Buch, allerdings unter dem Titel "Karl Immermann und sein Kreis", denn genau dieses Werk ist in jenem Theil 1 "Erzählungen eines rheinischen Chronisten" enthalten, am 22.12.1860 in der Kölnischen Zeitung eine recht große Anzeige schalten. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 1.12.1860 W. v. M. K. beendet das Manuskript zu "Alfred Rethel. Blätter der Erinnerung von Wolfgang Müller von Königswinter, Leipzig: F. A. Brockhaus. 1861." (So lauten die Angaben im später gedruckten Haupt-Titel-Blatt.) [X] Der Buchtext von W. M. v. K. endet auf Seite 185 mit "Köln, an Rethel's Todestag, 1860." [X] Rethel ist an einem ersten Dezember verstorben, am 1.12.1859. Müller hat sein Buch also als Manuskript am 1.12.1860 abgeschlossen und somit ein Jahr später zum Tod des Freundes beendet, erschienen ist das Buch dann gedruckt 1861.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1860 ||| 18.12. und 22.12.1860 Anzeige in der Kölnischen Zeitung, es ist eine Ausschreibung für das Kölner Reiterstandbild Friedrich Wilhelm III.: "Concurrenz deutscher Bildhauer zur Anfertigung von Modellen für das in Köln zu errichtende Königs-Denkmal" [X] ||| Unterzeichnet vom "Verwaltungs-Ausschuß für das Königs-Denkmal": Genannt werden die Namen v. Moeller | W. Joest | v. Wittgenstein | Wolfgang Müller | Stupp | Mevissen | D. Oppenheim | Zwirner | Deichmann [X] Dieser erste Wettbewerb blieb allerdings ohne Ergebnis, da die 13 eingereichten Entwürfe den Juroren, darunter war der Direktor der Düsseldorfer Akademie, Eduard Bendemann, nicht zusagten. _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1861 _ Der Kölnische Kunstverein bezieht die Räume  im 1. Stock des Neuen Museums an der Recht(s)schule (späteres Wallraf- Richartz-Museum). (Heute, z. B. 2023, befindet sich an dieser Adresse, An der Rechtschule 50667 Köln, das Museum für Angewandte Kunst Köln, MAKK.)

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1861 ||| 22.1,1861 Am 22.1.1861 findet eine musikalische Trauerfeier für den König Friedrich Wilhelm IV. statt, hier ein Konzert unter Leitung von Ferdinand Hiller, dieses hier ist im großen Saal vom Gürzenich. U. a. trägt dabei Herr Laddy das Gedicht des W. M. v. K. mit dem Titel "Zur Erinnerung!" vor. [Kölnische Zeitung, Samstag, 26.1.1861] [X] _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1861 ||| 30.1.1861 W. M. v. K. wird in ein 7-köpfiges "Comite" zur Erbauung des neuen Kölner Theaters gewählt. Das geschieht durch eine Versammlung der "Zeichner" für das Theater, also offenbar Geldgeber, die für Summen "gezeichnet" hatten. Allerdings kommt Müller mit den wenigsten Stimmen der ... für die sieben Mitglieder in das Komitee: Emil Peill 61 Stimmen, Advocat-Anwalt Meyer 58 Stimmen, Fr. Kohlhaas 56 Stimmen, Aug. Joest 54 Stimmen, C. Dietzmann 52 Stimmen, Fr. Leiden 43 Stimmen, D. Wolfgang Müller 27 Stimmen. (D. steht für Doktor bzw. Dr.) [X] U. a. soll das Komitee eine Aktiengesellschaft gründen. Zudem die Verhandlungen mit der "Stadtgemeinde" führen. [Quelle: Kölnische Zeitung, 31.1.1861] [X] Hintergrund sind auch die Beschlüsse der Stadtveordnetenversammlung vom 24.1.1861 zu der Theater-Sache. _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1861

Seine (W. M. v. K.s) Nichte Maria (1840–1912), Tochter der Schwester Wally, letztere seit 1838 verheiratet als Wally Becker, heiratet 1861 den Gründer der Hoechst AG,
Carl Friedrich Wilhelm Meister.

1861: Müllers "Alfred Rethel. Blätter der Erinnerung" erscheint beim Verlag F. A. Brockhaus, Leipzig

Müller als Herausgeber vom "Düsseldorfer Künstleralbum", hier für das Jahr 1861 [X]

1861: W. M. v. K.s "Erzählungen eines Rheinischen Chronisten" erscheint. 2 Bände: 1) Karl Immermann und sein Kreis 2) Aus Jacobi's Garten. Furioso. Aus Beethoven's Jugend.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1861 Mai _ Eine Zeitunganzeige zum Buch über den Maler Alfred Rethel des W. M. v. K. in der Kölnischen Zeitung vom 1.5.1861. [X] Das Buch ist also schon da, kann ausgeliefert werden. Die Anzeige ist von der DuMont-Schauberg'schen Buchhandlung. – Alfred Rethel. Blätter der Erinnerung von Wolfgang Müller von Königswinter, Leipzig: F. A. Brockhaus. 1861. 186 Seiten nach arabischen Seitenzahlen, Ende Buchtext auf der Seite 185, real mindestens 190 Blattseiten.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1861 |||| 1. Juli 1861 Es wird am 1. Juli 1861 das Kunst-Museum Köln als Wallraf-Richartz-Museum feierlich eröffnet. W. M. v. K. war für dieses Museum, also für den Neubau, immer auch einer der Aktivisten. ||| Das neue Gebäude stand auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters. Das Minoritenkloster wurde 1855 abgerissen. Wir kennen aber auch heute noch die Minoritenkirche am Kolpingplatz und direkt im Umfeld die Adresse "An der Rechtschule" dazu. Mittlerweile gibt es dort "An der Rechtschule" nah zum Kolpingplatz das MAKK in einem neuen Gebäude von 1957 ff. Vom 1.7.1861 bis 1.10.1861 sollte auch die "zweite deutsche allgemeine Kunst-Ausstellung" in dem neuen Museum "Wallraf-Richartz" sein. (Qua Anzeige in der Kölnischen Zeitung findet sich diese Ankündigung bereits am 14.1.1860, vom Haupt-Vorstand der deutschen Kunstgenossenschaft, die Anzeige war sogar schon unterzeichnet mit November 1860.) Die Künstler-Versammlung des Jahres 1861 sollte hingegen am 14. und 15. und 16. August 1861 durchgeführt werden, natürlich auch in Köln, wegen der Museumseröffnung. [X]

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1861 ||| 1.7.1861 W. M. v. K. spricht am 1.7.1861 einen Toast auf die deutsche Kunstgenossenschaft bei der Schlussfeier zur Eröffung des Museums Wallraf-Richartz vom 1.7.1861, Text des Toasts ist abgedruckt in Kölnische Zeitung vom 3.7.1861. [X] _

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1861 ||| 2.7.1861 Kunstausstellung im neuen Museum Wallraf-Richartz in Köln. ||| Ab 2. Juli 1861 ist die "II. Allgemeine deutsche u. historische Kunstausstellung im neuen Museum Wallraf-Richartz in Köln." eröffnet, siehe Anzeige der "deutschen Kunstgenossenschaft" in der Kölnischen Zeitung vom 1.7.1861 oder auch erneut am 3.7.1861. [X]


Wallraf-Richartz-Museum. 1861. Köln. Seitliche Ansicht: ein Aquarell von Ernst Friedrich Zwirner oder Josef Felten (Kölnisches Stadtmuseum, Graphische Sammlung), die Angaben bei Wikipedia/Wikimedia sind nicht 100 % eindeutig. Schaut man unten rechts nach der Signatur, scheint Zwirner wahrscheinlicher. Felten war (ein) Architekt des neuen Museums. Zwirner war der Dombaumeister in Köln, hatte auch Entwürfe zum Neubau eingereicht. Hinten links (dunkler) im Bild, das müsste die Minoritenkirche sein. Bild-Quelle: Wikimedia Commons Direkt-Link

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1861 ||| 20.7.1861 W. M. v. K. führt zusammen mit dem Maler Alexander Michelis drei Stunden lang den Fürsten zu Hohenzollern-Sigmaringen mit Prinzen-Söhnen et al. durch das neue Museum Wallraf-Richartz, welches am 1.7.1861 eröffnet wurde. [Quelle: Kölnische Zeitung 21.7.1861] [X] _

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1861 ||| 14.8.1861 ff. Laut Anzeige in der Kölnischen Zeitung (bereits) vom 14.1.1861: Die Künstler-Versammlung des Jahres 1861 sollte am 14. und 15. und 16. August 1861 sein, in Köln, wo am 1.7.1861 das Neue Museum "Wallraf-Richartz" eröffnet worden war. [X] Und sie fand auch tatsächlich statt. _

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1861 ||| 15.8.1861 Bei einem Festessen im Gürzenich (530 Personen) anlässlich der Künstler-Versammlung in Köln bringt W. M. v. Königswinter einen Trinkspruch (mit Trinksprüchen/Reden auch von einigen anderen) aus. Zudem passiert folgendes: "Verschiedene Festlieder von Wolfgang Müller, A. Pütz und Dr. N., im Chor gesungen, trugen zur  allgemeinen Erheiterung wesentlich bei,  [...]"  [Quelle: Kölner Zeitung vom 17.8.1861, der entsprechende Bericht trägt das extra abgedruckte Datum 16.8.1861] [X] _


Auch das Wallraf-Richartz-Museum. 1861. Köln. Ein Stahlstich von Georg Osterwald. (Oder kam das Gemälde für den Stahlstich von Osterwald?) Hinten links im Bild, das müsste die Minoritenkirche sein. Heute steht dort, wo hier das Museum Wallraf-Richartzs steht, das MAKK, Adresse "An der Rechtschule", links zum Museum ist heute als seitliche Straße die Richartzstraße . Bild-Quelle: Zeno/Wikimedia Commons Direkt-Link

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1862 ||| 24.3.1862 W. M. v. M. hält einen Vortrag in Köln (von sechs Vorträgen von fünf ((!)) verschiedenen Personen insgesamt). Das erschließen wir aus dem Buch "Aus der Zeit der Freiheitskriege. Sechs Vorträge, gehalten in Köln im März und April 1862 zu Gunsten hülfsbedürftiger Krieger aus den Jahren 1813, 1814, 1815. Der
Ertrag ist zu demselben Zwecke bestimmt.
Köln, 1862. Verlag der M. DuMont-Schauberg'schen Buchhandlung. Druck von M. DuMont-Schauberg.
" So das Haupt-Titel-Blatt. [X] Real hielt W. M. v. K. den Vortrag am 24.3.1862, das geht aus einer Ankündigung per Anzeige in der Kölnischen Zeitung vom 6.3.1862 hervor. [X] Veranstalter war demnach der "Vorstand des Vereins der Freiwilligen aus den Jahren 1813, 14 u. 15."
Müllers Vortrag hieß/heißt "Die Dichter der Freiheitskriege. Von Dr. Wolfgang Müller von Königswinter." Das gesamte Buch hat 176 Seiten, Müllers hier abgedruckter Vortragstext geht von Seite 81 bis 112. [X] Die anderen vier Personen der Vorträge waren Generalmajor von Etzel, Kaufmann Prillwitz (hielt zwei Vorträge), Gymnasial-Director Dr. Herbst und Geheimer Justizrath v. Ammon. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1862, circa Ende 1. Drittel Mai 1862 Katalog über die Bilder des Museums Wallraf-Richartz in Köln 1862 liegt gedruckt vor. Erstellt von W. M. v. K.

 Die Kölnische Zeitung vom 11.5.1862 meldet mit Datum 10.5.1862, man habe den Katalog durchsehen können. [X] Demnach hat Müller 950 Bilder (Gemälde und Aquarelle) streng chronologisch und sehr ausführlich erfasst. [X] Die Zeitung lobt das Ergebnis der Arbeit von Müller sehr. [X]
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1862 ||| Ab 1.10.1862 "Dr. Wolfgang Müller" ist einer der Dozenten des Semesters im "Conservatorium der Musik in Köln." unter der Oberleitung des Ferdinand Hiller. Das geht aus einer Anzeige in der Kölnischen Zeitung hervor, z. B. in der Ausgabe am 15.9.1862 oder in der vom 22.9.1862. [X] HINWEIS: Müller kannte Hiller,
Hiller hat diverse Texte von Müller vertont.
Siehe HILLER auch hier: Liste Komponisten von Vertonungen zu Texten aus JUNGE LIEDER ||| Hiller schrieb auch zu einem Müller-Gedicht mit dem Titel "Festgesang bei Enthüllung des Reiterstandbildes des Königs Friedrich Wilhelm IV. auf der festen Rheinbrücke zu Köln am 22. März 1867" die Cantate für Männerchor und Blasinstrumente. [X] ODER: "Lorelei", Opus 70, Soli, Chor und Orchester, 30 Minuten Spieldauer, auf einen Text von W. M. v. K. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1863 Fortgang der Ereignisse in der Kölner Reiter-Denkmal-Sache, hier: Friedrich Wilhelm III.,
wo W. M. v. K. auch mit ein Aktiver für die Errichtung
und die Umsetzung des Projektes war.
1.10.1863 war Einsendeschluss für die zweite Ausschreibung ("Concurrenz)" (für das Denkmal zu Friedrich Wilhelm III.) (W. M. v. K. war bekanntlich im "Verwaltungs-Comite" für das Kölner Reiter-Denkmal), die wieder ohne Ergebnis blieb. Letztlich sollte der Figur-Entwurf von Blaeser (aber bereits aus dem 1. Wettbewerb, hier für den Reiter, Sockel war extra: Hermann Schievelbein, aus dem 2. Wettbewerb) genommen werden. Die Enthüllung (nun beides, Enwturf Reiter und Entwurf Sockel, von Blaeser gestaltet) sollte allerdings dann erst 1878 stattfinden. Da war der für das Denkmal auch aktive W. M. v- K. bereits 5 Jahre tot, ebenso der Denkmal-Künstler Gustav Blaeser.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1865 Müllers 2. Reise nach Italien. Das wissen wir aus den "Anmerkungen" des W. M. v. K. (Seite 185) zu "Der Pilger in Italien. Sonette von Wolfgang Müller von Königswinter. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1868." So der Haupt-Innen-Titel des Buches. [X] Diese zweite Reise war demnach die "größere". Die erste war zwölf Jahre zuvor: 1853. [X] Er schreibt dort im Buch der Pilger-Sonette zu der Italien-Reise 1865: "[...] über den Brenner, Verona, Venedig, Padua, Bologna, Florenz, Pisa, Livorno, Civita-Becchia, Rom und Neapel, fuhr von dort auf dem Meer nach Genua, besuchte Turin und nahm den Rückweg über den Mont-Cenis und Genf." [X] _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1865 Im Buch "Zum stillen Vergnügen" eine Widmung an seine (noch lebenden) Geschwister: "An meine lieben Geschwister, Walli, Eduard und August." (Walli Becker, alias Walburga Becker, also mit i, nicht mit y.) _

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1867 ||| 31.10.1867 Aufführung vom 31.10.1867 in München: DORNRÖSCHEN
Lustspiel in einem Akt [1846]. Text: Wolfgang Müller von Königswinter [d.i. Peter Wilhelm Karl Müller] DarstellerInnen u.a.: Friederike Goßmann a. G. (Röschen, seine Tochter) ::: siehe weiter
rechts oben.

::: [hierauf folgten am selben Abend noch 2 Einakter von anderen Autoren]  [Quelle: ACTIEN-VOLKSTHEATER Repertoire der Spielzeiten 1865 –1872/73 KÖNIGLICHES THEATER AM GÄRTNERPLATZ Repertoire der Spielzeiten 1873/74 – 1917/18 GÄRTNERPLATZTHEATER Repertoire der Spielzeiten 1918/19 – 1930/31 Eine chronologische Dokumentation Redaktion: Dr. Thomas Siedhoff unter Verwendung der von Elke Schöninger zusammengestellten Daten ] [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1870 Es erscheint "Zum heiligen Krieg!: Lieder für d. dt. Heer W. Müller von Königswinter", Cöln: Langen, 1870 Monographie, Gedruckte Ressource ||| 86 S. _
Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1871 ff. bis 1876 6 Bände werden erscheinen, über den Tod von W. M. v. K. hinaus, eine Art von Teil-Werkausgabe – und zwar bei Brockhaus, Leipzig, als: "Dichtungen eines rheinischen Poeten". ||| Band 1 (Mein Herz ist am Rheine – Liederbuch) hat 322 bedruckte Seiten. ||| Band 2 (Rheinfahrt. Ein Gedicht in neun Gesängen) hat 284 Seiten. ||| Band 3 (Lorelei – Rheinisches Sagenbuch) hat 296 Seiten. ||| Band 4 (Im Rittersaal – Rheinische Historien) hat 330 Seiten. ||| Band 5 (Rheinisches Märchenbuch) hat 340 Seiten. ||| Band 6 (Rheinische Idyllen) hat 272 Seiten. [X] ||| Auf der letzten Druckseite immer der Name der Druckerei, das war auch Brockhaus. [X]


Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1872 ||| 28.2.1872 Der Unterzeichner Müller zum Krieg 1871/1872:
[...] d. R. Friedr. Franz Müller, Weinhändler in Eltville. Dr. Wolfgang Müller von Königswinter. Graf zu Münster, Erblandmarschall von Hannover, M. d. R. Dr. Mumm, Oberbürgermeister in Frankfurtsa. M. Rasse, Landrath in Diez. von Nathusius=Hundisburg. G. de Neufville, Commerzienrath in Frankfurt a. M. Odernheimer, Geh. Bergrath a. D. in Wiesbaden. von Oheimb, Landrath zu Holzhausen, M. d. R. Freiherr Eduard von Oppenheim, GeneralConsul in Cöln. Parcus, Bank Director in Darmstadt. Parcus, Kreisrath [...] [Quelle: Volksblatt für den Kreis Mettmann, 28.2.1872]
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1872 In Berlin beim Verlag Franz Lipperheide erscheinen
von W. M. v. K. "Dramatische Werke", Band 1 bis 6, jeder Band hat um die 120 bis 140 Seiten, man muss die römischen Seitenzahlen mitaddieren.
Band 1: Sie hat ihr Herz entdeckt. In der Kur. Der Supernumerar. 2: Die Frau Commerzienräthin. Sie macht Alle glücklich. 3: Wie das Stück so das Glück. 4: Ueber den Parteien. 5: Incognito. 6: In Bann und Acht.

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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1872 ||| 22.12.1872
+ Tod des Schwagers Jacob Becker,
Ehemann der W. M. v. K.-Schwester Wally (Walburga),
(Müller selbst schrieb offenbar Walli mit i.)
+ Tod des Jacob Becker (15.3.1810–22.12.1872), Maler, Freund von Müller, seit 1833 an der Düsseldorfer Kunstakademie, später, ab 1838, auch Ehemann von Müllers Schwester Wally (alias Walburga Caroline Müller). Ab 1842 Professor in Frankfurt/M.||| Müller schreibt ein paar Seiten über Becker (Überschrift: "Jakob Becker von Worms") 1873 in der Zeitschrift "Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft", 2. Band 1873. Seite 1050 bis 1055. [X]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1873 ||| 29.6.1873
+ Tod des Wolfgang Müller von Königswinter
+ Sonntag, 29.6.1873, Alter 57 Jahre, in Neuenahr (heute Bad Neuenahr-Ahrweiler), Ortsteil Beul, in der "Villa Clotten" in der Oberstraße. (Heute als "Villa Sibilla".)

Zeugen der Beurkundung:
Robert Schnitzler, Schwager von W. M. v. K., und August Lenné, Direktor des Badeortes Neuenahr
(* Geburt von Müller war am 5.3.1816.)
[Sterbeurkunde, Wortlaut z. B. in Quelle A]
[auch handschriftlich, allerdings als Urkunden-Abschrift vom 11.8.1873, in Quelle C]

Die Mutter von W. M. v. K. lebt bei seinem Tod noch.
Und zwar in Remagen. Johanna Katharina Müller stirbt
erst am 3.8.1876 in Remagen. [Quelle B, Bd. 1, S. 379]
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NACH DEM TOD DES W. M. v. K., POSTHUM/POSTUM

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1875 ||| 28.10.1875 W. M. v. K.s Lustspiel "Sie hat ihr Herz entdeckt" wird am Donnerstag, 28.10.1875, in Weimar aufgeführt, im Großherzoglichen Hoftheater. Anfang halb sieben. [X]
Das Lustspiel hat nur einen "Aufzug" (Akt), deshalb werden am selben Abend auch noch "Die Versucherin" von G. von Moser und "Monsieur Herkules" von G. Belly dargeboten. Auch jeweils "in einem Aufzuge".

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1876 ||| 18.7.1876
Tod von Karl Simrock. Ein Müller-Freund.
Tod des Karl Joseph Simrock (* 28. August 1802 in Bonn, + 18. Juli 1876 Bonn) Dichter, Philologe, Professor. Freund von W. M. v. K.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1876 ||| 3.8.1876
+ Tod der Mutter von W. M. v. K.
Johanna Katharina Müller stirbt am + 3.8.1876
in Remagen mit 81 Jahren. Ihre Geburt war
* 3.2.1795 in Anholt. [Quelle B, Bd. 1, S. 379]
Von ihr, die vierzehn Jahre jünger als ihr Gatte war, sagt die Tochter Wally in ihren Erinnerungen: „Meine Mutter war heiter und voll gesunder Lebenslust bis in ihr hohes Alter. Sie verstand es ohne alle Absicht, indem sie Jeden nach Gefallen gewähren liess, Allen, die in ihr Haus kamen, dasselbe angenehm und heimisch zu machen; [...]" [Soll so in Quelle K, Ausgabe 1901, auf den Seiten 5 bis 6 stehen. Laut B, Bd. 1, S. 379, Anm. 5]

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1877 ||| 2.6.1877
+ Tod von W. M. v. K.s Ehefrau Emilie Müller geb. Schnitzler, gestorben ist sie am + 2.6.1877 (Samstag) mit 54 Jahren in Köln. (* Am  11.7.1822 war sie in Solingen geboren worden.)
[Quelle genauer Todestag laut J]
--Hinweis: Man findet aber auch 2.7.1877 als Todestag. --
Das Grab ist auf dem Melatenfriedhof in Köln. Siehe dazu
die entsprechenden Angaben zum Grab von W. M. v. K.
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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1883 1883 Hochzeit ⚭ Else Müller (Tochter des W. M. v. K. und der Emilie Müller, geb. Schnitzler). Sie, Else, heiratet ⚭ den Maler Norbert Schrödl und heißt fortan Else Schrödl.

1895 Es erscheint "Wolfgang Müller von Königswinter.
Sein Leben und die Bedeutung seiner Werke für das deutsche Volk. Von Dr. jur. J. Joesten. Der Reinertrag ist für das Wolfgang Müller-Denkmal bestimmt. Köln 1895. Kölner Verlags-Anstalt und Druckerei, A.-G. " So lautet der Haupt-Titel. [X] Das Werk 45 Seiten. [X]

ZUM JOESTEN-BUCH ::: Wir erfahren und lesen darin eine Liste von Namen zu Personen, welche das Denkmalprojekt aktiv unterstützen.
Zitat aus der Vorbemerkung (sie hat keinen ersichtlichen Verfasser und keine Überschrift) und beginnt auf Seite 7, hier zitiert aus der letzten Vorwort-Seite 12: »Die Unterzeichneten, einem vielfach geäusserten Wunsche folgend, halten es daher für eine Ehrenpflicht, dem unvergesslichen Sänger am Rhein ein Denkmal zu setzen, und wenden sich an alle Deutsche und ins- besondere an alle Freunde der vaterländischen Literatur und der deutschen Sache um eine Gabe für das dem Dichter zu errichtende Denkmal. Hofrath Aldenhoven. Direktor Jean Dietz, Verleger des Kölner Tageblattes. Karl Farina. Robert Heuser. Ober-Staatsanwalt Geh. Ober-Justizrath Hamm. Julius Hofmann, Direktor des Kölner Stadt-Theaters. Regierungsrath Dr. Joesten. Hauptmann Joseph Lauff. Geh. Commerzienrath Mevissen. August Neven-DuMont, Verleger der Kölnischen Zeitung. Freiherr Albert von Oppenheim. Rennen, Eisenbahn-Direktions-Präsident. Raoul Stein. Stübben, Königl. Baurath und Beigeordneter. Fritz von Wittgenstein, sämmtlich zu Köln. Emil Rittershaus (Barmen). Hauptmann a. D. Ed. Henoumont (Düsseldorf) Dr. Ludwig Salomon. Ernst Scherenberg (Elberfeld). Johanna Baltz (Arnsberg). Geh. Justizrath Professor Dr. Hüffer Bonn). Bürgermeister Kreitz (Königswinter).«

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1896 ||| 29.6.1896 29.6.1896 Einweihung der Büste des Wolfgang Müller von Königswinter (23 Jahre nach seinem Tod) (erschaffen von dem Künstler Otto Lessing), heute zu finden bei der Haltestelle "Königswinter Denkmal" der U-Bahnlinie/Straßenbahnlinie 66.

||| Eine Zeitungsanzeige zwei Tage zuvor besagt: "Montag, den 29. Juni (Peter und Paul), am Tage der Enthüllung des Wolfgang Müller-Denkmals findet zur Eröffnung des neuerbauten Saales in unserm Vereinslokale
'Königswinterer Hof' v. Pet. Krechel ein Grosses Instrummental-Concert mit nachfolgendem Tanz statt." [X] (Anzeige des MGV Gemütlichkeit im Echo des Siebengebirges vom 27.6.1896. [X] Heutige Adresse dieses bis 2018 renovierten Theatersaales, aber dann bereits in der Innen-Ausstattungs-Version von den 1920er Jahren, ist übrigens Hauptstraße 379, K.J.)
Ot­to Les­sing (1846–1912), ein Sohn von Carl Fried­rich Les­sing (1808–1880). Mit Letzterem war W. M. v. K. befreundet.

Auf einer Postkarte von um 1900 findet sich als Teil der Postkarte dieses Bildnis von "Hotel Rieffel".  Mit der Postkarte warb der damalige (neue) Besitzer J. B. Altenburg. "Wie verlautet, ist das auf der Hauptstraße gelegene Hotel Rieffel an einen Herrn Altenburg verkauft worden." Das konnte man nämlich am 26.5.1900 im "Echo des Siebengebirges" lesen. [X] Rechts im Bild ist auch die Tafel zu sehen, die früher, angebracht an diesem Haus, an die Geburt 5.3.1816 (und nicht 15.3. !!!) von Wolfgang Müller (hier also ohne den Zusatz "von Königswinter") erinnerte. 1816 war es wohl noch kein Hotel. ||| An Stelle des Hotels in der Hauptstraße, heute ist es die Hauptstraße 403 ... (früher waren die Nummern aber anders, HOTEL RIEFFEL war früher, am selben Ort!, auch mal die Hausnummer 148, dort in Königswinter) ... da findet sich allerdings heute ein Neubau mit Wohnungen, Arztpraxen und unten einem Supermarkt.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1905 ||| 7.9.1905
+ Tod der Schwester von W. M. v. K., Wally Becker, geb. Müller, in Kronberg/Taunus. Todesdatum 7. September 1905 nach Gussplatte im Grabstein auf dem Hauptfriedhof Frankfurt/M. [X] Die Zahl 1905 ist per Foto nicht 100 % sicher zu erkennen. Aber Angaben zum Tod wie die Jahreszahl 1912 (ADB und DNB) scheinen laut Datum auf dem Grabstein nicht zuzutreffen. (Wally alias Walburga wurde als Walburga Müller am * 12.9.1817 in Königswinter geboren. Auch als "Valerie Becker"
scheint sie publiziert zu haben. Müller schrieb sie selber als "Walli" mit i, zumindest in einer gedruckten Widmung für ein Buch.)
Wally Becker liegt im Grab mit Jacob Becker auf dem Hauptfriedhof Frankfurt.
Und zwar auf/in: Gewann F 146. ("Gewann" ist eine Flächenbezeichnung, die auf dem Hauptfriedhof Frankfurt angewandt wird.)

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1908 ||| 7.2.1908
+ Tod des Max Müller, Sohn von W. M. v. K. und Wolfgangs Ehefrau Emilie, geb. Schnitzler (Max war am * 20.3.1850 in Düsseldorf geboren worden). Max Müller wird am + 7.2.1908 mit 57 Jahren versterben. Er war türkischer Konsul in Antwerpen.
[Quelle E, S. 170, und zwar ist das so
laut Quelle B, Bd. 2, S. 394] --

Zusatzinfo: Einer aus dem Hause der (von) Schnitzler, vermutlich dieser Eduard, Diplomat, * 1863 + 1937, war zumindest 1913 deutscher Konsul in Antwerpen. Er wurde damals auch zum "von" Schnitzler erhoben.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller Was ringsum passierte
1912
W. M. v. K.s Nichte Maria Meister (1840–1912), Tochter der Müller-Schwester Wally, letztere verheiratet zu Wally Becker, stirbt. Maria heiratete ⚭1861 den Gründer der Hoechst AG, Carl Friedrich Wilhelm Meister.
Onkel W. M. v. K. selbst ist aber schon seit 29.6.1873 verstorben.

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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1913
Posthume Werk-Veröffentlichung.
Brentano-Zeitschriftenserie nun als Buch.
"Das Haus der Brentano" erscheint posthum als Buch. Herausgegeben von Müller-Enkel Franz von Brentano (1882–1940). ABER: Der Text war bereits Jahre zuvor als Serie in der Deutschen Roman-Bibliothek erschienen: im Jahr 1874, jedoch: W. M. v. K. starb bereits 1873.

Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
1933 ||| 2.6.1933 + Tod der Else Schrödl, geb. Müller, Tochter von W. M. v. K. und Emilie Müller, geb. Schnitzler. (Else = * 27.3.1855, Köln | + 2.6.1933, Frankfurt, Daten laut Grabportalstein und Gussplatte zu Schrödl, Hauptfriedhof Frankfurt). [X] Else hatte ⚭ 1883 Norbert Schrödl geheiratet.

SIEHE AUCH DAS BUCH: Norbert Schrödl, Ein Künstlerleben im Sonnenschein, hrsg. von Else Schrödl geb. Müller, Tochter des Wolfgang Müller von Königswinter, Verlag: Englert & Schlosser, Frankfurt 1922. ||| Schrödl, Norbert war Professor und Maler. * 16.7.1842 Wien, + 26.2.1912 Kronberg/Taunus.
Norbert Schrödl und Ehefrau Else Schrödl, geb. Müller, sind begraben auf dem Frankfurter Hauptfriedhof: auf  "Gewann" I 531. ||| "Gewann" ist eine Flächenbezeichnung, die auf dem Friedhof in Frankfurt benutzt wird.



Das Wolfgang-Müller-von-Königswinter-Denkmal (also die Büste auf dem Sockel) in Königswinter an seinem heutigen Standort. Haltestelle "KÖNIGSWINTER DENKMAL" von der Straßenbahn-U-Bahn-Linie 66. In Königswinter. Unmittelbar rechts fließt der Rhein. (Foto Klaus Jans, 17.1.2023, Uhrzeit auf dem Bild abzulesen.) Der Denkmals-Künstler, also Bildhauer, war Otto Lessing.

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QUELLEN, wenn die Buchstaben als Kürzel dann weiter oben in den Informationen wiederzufinden sind. Viele Quellen wurden auch direkt zum Datum bereits oben angegeben ... wie als Beispiel "Kölnische Zeitung".


A = www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/wolfgangmueller

B = Luchtenberg, Paul (1959): Wolfgang Müller von Königswinter. 2 Bände. Köln: Verlag Der Löwe, Dr. Hans Reykers (Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e. V., 21).

C = Historisches Archiv der Stadt Köln, Eifelwall 5, 50674 Köln. Der Müller-Bestand hat die Verzeichnis-Nummer 1141.

D = Herausgeberinnen-Informationen (und zwar von Herausgeberin Sabine Graumann) auf circa 29 Seiten zum Vater (von W. M. v. K.) Müller und Familie Müller, in:
Johann Georg Müller, Der Kreis Bergheim um 1827, Preußische Bestandsaufnahme des Landes und seiner Bevölkerung, bearbeitet von Sabine Graumann, Köln 2006.

E = Norbert Schrödl, Ein Künstlerleben im Sonnenschein, hrsg. von Else Schrödl geb. Müller, Tochter des Wolfgang Müller von Königswinter, Frankfurt 1922, (= Frankfurter Lebensbilder 5).

F = Soénius, Ulrich S., "Schnitzler" in: Neue Deutsche Biographie 23 (2007), S. 332-333 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd139804749.html#ndbcontent

G = Clara Schumann. Ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen. Von Berthold Litzmann [erfasst von Barbara Koch], hier die sechste Auflage/Ausgabe für Band 2 in 1920, es sind zusammen drei Bände. Verlegt von Breitkopf & Härtel in Leipzig, (1902 gab es bereits eine 1. Auflage zu Band 1.)

H = QUELLEN ZUR GESCHICHTE DES KÜNSTLERVEREINS MALKASTEN Ein Zentrum bürgerlicher Kunst und Kultur in Düsseldorf seit 1848, bearbeitet von Sabine Schroyen in Verbindung mit Hans-Werner Langbrandtner. 1992 Rheinland-Verlag GmbH · Köln in Kommission bei Dr. Rudolf Habelt GmbH - Bonn

I = Baur, Uwe, Queen Victorias Rheinreise anno 1845 im Spiegel der internationalen Presse, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://rheinische-geschichte.lvr.de
Epochen-und-Themen/Themen/queen-victorias-rheinreise-anno-1845-im-spiegel-der-internationalen-presse
DE-2086/lido/57d12cabcf5ef5.70298481 (abgerufen am 07.12.2022)

J = Angaben von Thomas Föhl auf geni.com

K = Becker, Wally, Erinnerungen aus meinem Leben, (evtl. publiziert unter dem Namen Valerie Becker), Verlag Deitz (eventuell Verlag Lüder Deitz), Frankfurt am Main, 1901, 247 Seiten. ||| Eine andere, frühere Auflage wäre möglicherweise von 1891, verlegt bei Honsack, mit 196 Seiten. Erinnerungen aus meinem Leben : für meine Kinder und Enkel / Wally Becker ||| (Wally Becker war die Schwester des W. M. v. K., er selber schrieb [gedruckt] Walli mit i als Widmung zu diesem Buch. "Zum stillen Vergnügen. Künstlergeschichten", Verlag Brockhaus, 2 Bände, 1865: "An meine lieben Geschwister, Walli, Eduard und August." Das wurde als Widmung gedruckt. (Der Maler Jakob Becker "von Worms" war Ehemann der Wally Becker und Schwager des W. M. v. K.)

L = Dr. M. [[ = realiter unser W. M. v. K.! ]], Erinnerungen an Norbert Burgmüller, In: Neue Zeitschrift für Musik. 1840 – Der Text zu NORBERT BURGMÜLLER ist gestreut über einige Ausgaben in NEUE ZEITSCHRIFT FÜR MUSIK 1840, beginnend in Ausgabe No 1, 1. Januar 1840 auf Seite 1 (davon ein Teil der Seite), Seite 2, Seite 3. Ende der Artikelserie in No 12, 7. Februar 1840. [X]

M = "Löblich wird ein tolles Streben, Wenn es kurz ist und mit Sinn" – KARNEVAL IN KÖLN, DÜSSELDORF UND AACHEN 1823–1914 Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn von Christina Frohn aus Eschweiler (Kreis Aachen) Bonn 1999.

W = Wikipedia. Insbesondere dann, wenn man die Ur-Quelle der Wikipedia-Information nicht erschließen kann, kann man nur noch ein am Ende ungenaues [W] angeben. Die Qualität der Wikipedia-Einträge ist sehr unterschiedlich, gerade auch bezogen auf solche Ur-Quellenangaben. Grundfrage ist immer: Woher kommt die Information?

[X] = Angaben und Informationen und Daten etc., die Klaus Jans als Ersteller dieser tabellarischen Biografie selber erschlossen und nachgeguckt hat ... oder bisweilen extra nochmals gecheckt hat, und so dem Wolfgang-Müller-von-Königswinter-Kontext hinzufügte ... und bei denen er für die Echtheit der Angabe qua Person einsteht.

W.M.v.K. = W. M. v. K. (Rechtschreibkommission und der DUDEN würden eine Schreibung mit Leerstellen wünschen.)



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Jahr | evtl. Datum Ereignisse Müller (W. M. v. K.) Publikationen Müller UND/ODER Was ringsum passierte
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Mögliche Quellenangabe

KURZ:

Klaus Jans, Tabellarische Zeitleisten-Biografie zu Wolfgang Müller von Königswinter,

www.klausjans.de/liste-buecher-publikationen-veroeffentlichungen-zu-wolfgang-mueller-von-koenigswinter.htm


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LANG:

Klaus Jans, Biographie, Biografie, tabellarisch als Zeitleiste,

zu und für Wolfgang Müller von Königswinter,

* 5.3.1816, + 29.6.1873, W. M. v. K.,

www.klausjans.de/biographie-tabellarisch-als-zeitleiste-zu-wolfgang-mueller-von-koenigswinter.htm


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Siehe auch Müller-Gedicht-Vertonungen.





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